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Praxen in
Ludwigsburg-Neckarweihingen,
Kornwestheim, Markgröningen,
Stuttgart-Hausen und
Stuttgart-Stammheim. Wir sind ein
motiviertes Team, bestehend aus
Physiotherapeuten und
Empfangsmitarbeitern mit
langjähriger Erfahrung und einem
großen Behandlungsspektrum mit
einer großen Leidenschaft für
unsere Patienten und die
Physiotherapie. Unsere Schwerpunkte
liegen in der...
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Verlagerung von Kosten & Präventionsmaßnahmen gefordert
Die KBV sieht vor allem in einer besseren Prävention und einer Entlastung der Ärzte Sparpotenzial und fordert zudem mehr Steuermittel von der Bundesregierung. Dabei sei es nach Ansicht der KBV essentiell, versicherungsfremde Leistungen aus Steuermitteln zu finanzieren. Diese lägen bei 60 Milliarden Euro und würden über den aktuell jährlichen Zuschuss des Bundes von 14,5 Milliarden Euro nicht abgedeckt. Allein die Deckungslücke bei den Grundsicherungsempfängern betrage rund neun Milliarden Euro.
Die KBV spricht sich für eine Erhöhung der Tabak- und Alkoholsteuer sowie für die Einführung einer Zuckersteuer auf Getränke mit hohem Zuckeranteil aus. Die Mehreinnahmen sollten dann in das Gesundheitssystem fließen. Solche Maßnahmen würden keine enorme Belastung der Menschen bedeuten und im Gegenzug noch einen präventiven Charakter haben. Prävention müsse sowieso das übergeordnete Ziel zum Kostensparen sein. Denn nur dadurch könne das Gesundheitssystem langfristig entlastet werden. So wären auch Bonushefte wie in der Zahnmedizin oder Malus-Regelungen zwischen Versicherung und Patienten zur Entlastung der Krankenkassen denkbar. Wichtig sei in diesem Zusammenhang auch der Ausbau der 116 117 zur Primärversorgung und Patientensteuerung.
Kostenreduktion durch Bürokratieabbau & Einsparungen bei Zusatzleistungen
Auch eine Reform der digitalen Gesundheitsanwendungen (DiGA) sei notwendig. Dort würden bei 80 Prozent der zugelassenen Anwendungen Nachweise über einen eindeutigen medizinischen Nutzen durch das Fast-Track-Bewertungsverfahren fehlen. Und auch die Preise seien gerade im ersten Jahr nach Start der Anwendung überdimensional hoch.
Weiteres Sparpotential sieht die KBV im Bürokratieabbau, zum Beispiel durch die Abschaffung von Regressen bei Formfehlern oder durch die Einführung von Bagatellgrenzen. 300 Millionen Euro ließen sich einsparen, wenn gesetzlich Versicherten der Zugang zu medizinisch-technisch fortschrittlichen Leistungen wie etwa humangenetischen Untersuchungen beschränkt würde. Auch der Leistungskatalog müsse überprüft werden. Das Streichen von sogenannten Goodies, wie homöopathische Leistungen, mit denen aktuell viele Krankenkassen für sich werben, könnte ebenso zu einer massiven Entlastung führen, so die KBV.
Aufruf an die Politik nach grundlegenden Reformen
Dies seien Maßnahmen, die zwar kurzfristig zu keinen großen Einsparungen führten, aber langfristig von ungeheurer Bedeutung für das Gesundheitssystem seien. Weiter plädiert die KBV an die Politik: Anstatt ein Abgabepaket nach dem anderen ins Leben zum rufen, um die Lücken im Gesundheitswesen zu stopfen, solle man sich einmal fragen, wieviel Sozialstaat man sich noch leisten will, so KBV-Vorstandsvorsitzender Gassen.
dh / physio.de
GKVFinanzenKBVPräventionDiGABürokratieabbau
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Wenn man sich mal anschaut, was Ärzte angeblich alles leisten und bezahlt bekommen wollen, stellt sich schon die Frage, wer das alles machen soll.
Am Ende geht es aber nicht um die Leistung, sondern um das Geld.
Wir geben über 400 Mrd.€ p.a. im Gesundheitswesen in Deutschland aus. Das ist fast so viel wie im weltweiten Drogenhandel.
Die Methoden unterscheiden sich bei so viel Geld nur durch das Strafgesetzbuch, das ein paar Maßnahmen unterbindet. grin
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Jens Uhlhorn schrieb:
Es geht doch nicht um den Stellenwert, sondern um Machtpolitik und Verteilungskämpfe.
Wenn man sich mal anschaut, was Ärzte angeblich alles leisten und bezahlt bekommen wollen, stellt sich schon die Frage, wer das alles machen soll.
Am Ende geht es aber nicht um die Leistung, sondern um das Geld.
Wir geben über 400 Mrd.€ p.a. im Gesundheitswesen in Deutschland aus. Das ist fast so viel wie im weltweiten Drogenhandel.
Die Methoden unterscheiden sich bei so viel Geld nur durch das Strafgesetzbuch, das ein paar Maßnahmen unterbindet. grin
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Horatio72 schrieb:
@Jens Uhlhorn Bei allem Respekt, Die Politik und die Kämpfe dahinter sind mir ziemlich egal! Ich muss Mitarbeiter auf eine lächerliche Fobi schicken damit sie Kurse geben können die sie Blind und im Halbschlaf geben könnten und dann faselt da jemand was von besserer Prävention. Lasst die Physios ihre Arbeit machen. Wenn wir vernünftige Kurse anbieten könnten OHNE das wie dieses ZPP Verfahren durchlaufen müssten dann wär jedem damit gedient. Viele Präventionskurse und daduch bessere Verdienstmöglichkeiten ohne das die Kassen die KG Sätze etc anheben müssten.
Um im Bild zu bleiben: das Handlungsfeld Bewegungsgewohnheiten ist unser Ding - für die Handlungsfelder Ernährung und Suchtverhalten sind wir nicht per se qualifiziert.
(aktuell liegt mein Stundenlohn für Präventionsangebote bei €55 als Angestellter - dafür lasse ich mir auch Fahrtkosten, Unterkunft und Arbeitszeit für Fortbildungen fragwürdiger Qualität bezahlen.)
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Papa Alpaka schrieb:
@Horatio72 andersrum wird ein Schuh draus - unterschiedliche Prozesse, unterschiedliche Plattformen für dasselbe Ziel erhöhen den Verwaltungsaufwand insgesamt. Zielführend wäre, für bestimmte Berufsgruppen den Haken "qualifiziert" automatisch oder einfacher zu setzen.
Um im Bild zu bleiben: das Handlungsfeld Bewegungsgewohnheiten ist unser Ding - für die Handlungsfelder Ernährung und Suchtverhalten sind wir nicht per se qualifiziert.
(aktuell liegt mein Stundenlohn für Präventionsangebote bei €55 als Angestellter - dafür lasse ich mir auch Fahrtkosten, Unterkunft und Arbeitszeit für Fortbildungen fragwürdiger Qualität bezahlen.)
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Horatio72 schrieb:
ja, so meine ich das ja auch.
leider wurde dieses Gebiet komplett bei uns in der Region in VHS und Fitnesshände gelegt. Das Gleiche jetzt auch mit Rehasport, unser Fachwissen ist nicht erwünscht. Traurig aber wahr.
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Freja schrieb:
@Horatio72
leider wurde dieses Gebiet komplett bei uns in der Region in VHS und Fitnesshände gelegt. Das Gleiche jetzt auch mit Rehasport, unser Fachwissen ist nicht erwünscht. Traurig aber wahr.
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Horatio72 schrieb:
@Freja Ja, das kenne ich auch, da gibt ne ehemalige Bürokauffrau jetzt die Kurse, Kein Problem weils ja im Abo drin ist.
und die Patienten vertrauen darauf, das das eine ausgebildete Fachkraft ist. Somit wird unsere mehrjährige Ausbildung, Leistung und Erfahrung nicht mehr gewürdig.
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Freja schrieb:
@Horatio72
und die Patienten vertrauen darauf, das das eine ausgebildete Fachkraft ist. Somit wird unsere mehrjährige Ausbildung, Leistung und Erfahrung nicht mehr gewürdig.
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Horatio72 schrieb:
Aha. Prävention als übergeordnetes Ziel.! Aber ein Physio mit 20 Jahren Berufserfahrung muss eine Fobi machen die jeder Student/Schüler im ersten Jahr locker halten könnte und dann auch noch das unsägliche Prozedere der ZPP durchlaufen um Kurse anzubieten die von den Kassen teilweise bezahlt werden. Soviel zum Stellenwert unseres Berufsstandes!
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mimikri schrieb:
Meinem Empfinden nach geht das in die richtige Richtung. Wäre schön, wenn davon was umgesetzt werden würde.
oder auch wie viele Krankenkassen mit entsprechender Verwaltung?
oder wie viel Geld die Kassen für diese völlig überflüssige Werbung auf Kosten der Beitragszahler noch ausgeben will?
seit Jahren wird über Bürokratieabbau geredet mit dem Ergebnis, dass es immer mehr geworden ist.
Ein zeitgemäßes und personaleinsparendes Tool ist es, endlich die KI einzusetzen!
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Eva schrieb:
"...solle man sich einmal fragen, wieviel Sozialstaat man sich noch leisten will,..."
oder auch wie viele Krankenkassen mit entsprechender Verwaltung?
oder wie viel Geld die Kassen für diese völlig überflüssige Werbung auf Kosten der Beitragszahler noch ausgeben will?
seit Jahren wird über Bürokratieabbau geredet mit dem Ergebnis, dass es immer mehr geworden ist.
Ein zeitgemäßes und personaleinsparendes Tool ist es, endlich die KI einzusetzen!
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