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Die ersten HIS-Daten, die der GKV-Spitzenverband kürzlich veröffentlicht hat, zeigen jedoch, dass der große Umbruch bislang ausbleibt.
Vorsichtiger Start
Die Nutzung der Blankoverordnung ist aktuell noch zurückhaltend. Die klassische ärztliche Verordnung nach §125 SGB V bei Schulterindikationen wird weiterhin häufig genutzt (s. Aussage Dr. Flechtenmacher auf der letzten therapro), obwohl die Blankoverordnung Teil der Regelversorgung geworden ist. Das überrascht wenig, denn neue Versorgungsformen brauchen Zeit.
ÄrztInnen und Praxen müssen sich an neue Abläufe gewöhnen. Gleichzeitig bestehen weiterhin Unsicherheiten in der praktischen Umsetzung. Zwar wären rund 6,5 Prozent der Indikationen grundsätzlich geeignet, doch liegt der aktuelle Anteil bei unter 4 Prozent. Ein weiterer Faktor bremst zusätzlich: Nicht alle gestellten Diagnosen passen eindeutig in die für die Blankoverordnung vorgesehenen Indikationen. Die Folge sind Rückläufer – und damit ein stockender Start.
Mehr Verantwortung, wenig Veränderung
Formal hat sich die Therapiehoheit zwar klar verschoben. In der Praxis zeigt sich diese neue Freiheit jedoch bislang nur begrenzt. Viele Behandlungen folgen weiterhin bekannten Mustern, was weniger am fehlenden Willen als an fehlender Routine liegt. Die Blankoverordnung ist damit derzeit weniger ein etabliertes System als vielmehr ein System im Übergang.
Bewertung greift zu kurz
Die GKV bewertet weiterhin anhand klassischer Kennzahlen wie Fallzahlen, Kosten und Leistungsmenge. Diese Logik ist jedoch nur bedingt geeignet für eine Versorgung, die bewusst auf flexible und individuelle Therapieverläufe setzt. Dadurch bleiben qualitative Unterschiede unsichtbar und individuelle Therapieentscheidungen gehen im Durchschnitt unter. Die Bewertung hinkt der tatsächlichen Entwicklung hinterher.
Kostenexplosion?
Immerhin gibt es keine Hinweise auf die von Kritikern befürchtete unkontrollierte Mengenausweitung. Offensichtlich führt mehr therapeutische Freiheit nicht automatisch zu mehr Leistungen. Dass einzelne Maßnahmen wie die Manuelle Therapie oder KGG häufiger eingesetzt werden, entspricht zudem der aktuellen Evidenzlage und ist fachlich plausibel.
Entscheidende Ergebnisse fehlen
Entscheidend bleibt jedoch, was nicht gemessen wird: das Ergebnis.
Weder funktionelle Verbesserungen noch verkürzte Krankheitszeiten oder vermiedene Operationen werden systematisch erfasst. Auch die Perspektive der PatientInnen fehlt. Ohne diese Daten bleibt jede Bewertung zwangsläufig unvollständig.
Das System ist neu, die Perspektive darauf noch nicht
Die ersten Daten zeigen vor allem eines: Die Blankoverordnung funktioniert bislang kontrolliert – aber sie wird noch vorsichtig genutzt. Der eigentliche Engpass liegt nicht in der Versorgung, sondern in der Bewertung. Solange Ergebnisse nicht gemessen werden, bleibt der Nutzen unsichtbar. Oder anders gesagt: Das System ist neu. Die Perspektive darauf ist es noch nicht.
Wer sich dennoch die ersten GKV-HIS Zahlen zur Blankoverordnung in der neuen, erweiterten Darstellung ansehen ansehen möchte, findet diese hier.
O.G. / physio.de
BlankoverordnungGKV-HISGKV-Spitzenverband
Der Autor meint sehr deutlich, lesen lohnt nicht. O.K.
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ali schrieb:
Danke für den Hinweis. Aber ein wenig mehr konkrete Info zum Inhalt wäre denn doch hilfreich gewesen... Ausser 6,5 und 5% ist leider nix genannt.
Der Autor meint sehr deutlich, lesen lohnt nicht. O.K.
Sehr witzig das Ganze.
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Herbert schrieb:
Und welche Kostenexplosion??? Mit der BV ist ja nicht der Kleiderschrank voller Therapeut:innen (korrekt so??joy) aufgegangen, der tausende neue Termine frei werden lässt.
Sehr witzig das Ganze.
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Alexander Lack schrieb:
Also ich finde die BlankoVO sinnvoll und frage mich warum hier nicht Hüfte oder Knie dazukommt. Was langfristig auffällt, das die ambulante Nachsorge nach erfolgter OP mit Blanko VO abgedeckt wird. Bin gespannt ob diese Entwicklung so weiter geht. Bedeutet auch das die Ambulante Rehaeinrichtungen Konkurrenz bekommen werden.
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Alexander Lack schrieb:
Also könnte man sagen, das durch die Blankoverordnung Gelder gespart werden.
Doch ich befürchte das viele Kollegen dies ausnutzen um viele unnötige, teure Therapien abzurechnen und dann die Kassen wieder einen Rückzieher machen und argumentieren: " Schau , die Physios kosten nur ". Dasselbe würde mit Hüft Blankoverordungen passieren.
Prävention ist die einzige , sinnvolle, effektive, günstige Alternative wo WIR die Experten sind und nicht Fittnessbetreiber, Liebscher und Bracht und all die anderen Gesellen.
Wir müssen unsere Kompetenz und Engagement besser verkaufen siehe Liebscher u.s.w. die vermarkten sich einfach klasse, der Rest ....... kann mann weglächeln.
Bis dann
Peter Schlaps
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Solange Kollegen wie Du aber Nestbeschmutzung betreiben, indem Du hier über Kollegen referierst, die das System ausnutzen ohne einen Vergleich zu dem Paralleluniversum Reha zu ziehen, sehe ich schwarz für uns
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Dorsovolar schrieb:
Leider falsche Einstellung, vergleiche Reha-Kosten mit unserer Leistung, soviel kannst Du gar nicht behandeln, um das Preisniveau zu erreichen. Gleichwohl bieten wir die bessere und zielgerichtetere Behandlung. Also: Besser und günstiger als die teuren und nutzlosen Rehaeinrichtungen.
Solange Kollegen wie Du aber Nestbeschmutzung betreiben, indem Du hier über Kollegen referierst, die das System ausnutzen ohne einen Vergleich zu dem Paralleluniversum Reha zu ziehen, sehe ich schwarz für uns
Ich versteh da nicht den Zusammenhang zur Blankoverordnung und deren Abrechnung ???
Wie du selber schreibst behandeln wir besser und günstiger als Rehaeinrichtungen das unterstreicht doch unsere Fähigkeiten die wir nur besser kommunizieren müssen.
Bis dann
Peter
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Peter Schlaps schrieb:
@Dorsovolar Es steht mit fern hier Nestbeschmutzung zu betreiben. Wir werden sehen wenn es mehr Daten zur Blankoverordnung gibt. Außerdem verkläre mir bitte was du meinst mit Reha behandeln und Preisniveau ????
Ich versteh da nicht den Zusammenhang zur Blankoverordnung und deren Abrechnung ???
Wie du selber schreibst behandeln wir besser und günstiger als Rehaeinrichtungen das unterstreicht doch unsere Fähigkeiten die wir nur besser kommunizieren müssen.
Bis dann
Peter
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Dorsovolar schrieb:
@Peter Schlaps Ich meine damit den Kostenvergleich einer Rehaklinik, in der die Patienten in 3 Wochen Kosten in Höhe von 12-15k verursachen ohne eine vernünftige Behandlung zu erhalten. Sollten wir stattdessen mit der BV diese 3 Wochen Vollgas geben, haben wir bessere Ergebnisse erzielt mit deutlich weniger Kosten. So wird ja auch die Zukunft aussehen, schön wäre aber, wenn wir vor einer Erweiterung der BV den Rahmen schaffen, vernünftig verhandeln zu können und uns nicht gegenseitig ins Nest... Du weißt schon
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Peter Schlaps schrieb:
Die Blankoverordnung ist eine nette Idee zur besseren Versorgung unserer PAtienten.
Doch ich befürchte das viele Kollegen dies ausnutzen um viele unnötige, teure Therapien abzurechnen und dann die Kassen wieder einen Rückzieher machen und argumentieren: " Schau , die Physios kosten nur ". Dasselbe würde mit Hüft Blankoverordungen passieren.
Prävention ist die einzige , sinnvolle, effektive, günstige Alternative wo WIR die Experten sind und nicht Fittnessbetreiber, Liebscher und Bracht und all die anderen Gesellen.
Wir müssen unsere Kompetenz und Engagement besser verkaufen siehe Liebscher u.s.w. die vermarkten sich einfach klasse, der Rest ....... kann mann weglächeln.
Bis dann
Peter Schlaps
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Peter Schlaps schrieb:
Um richtig verstanden zu werden mit dem Rest weglächeln meine ich die Übungskonzepte und Kompetenzen.
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