Aufbau eines innovativen Zentrums
für Schmerz- und
Fatigue-Behandlung
Gestalte mit uns ein
interdisziplinäres Therapiezentrum
für Menschen mit chronischen
Schmerzen und Fatigue-Syndromen.
Ein wichtiger Bestandteil unseres
Konzepts ist es, fehlgeleitete
Schmerz- und Stressreaktionen des
Nervensystems gezielt zu verändern
– unter anderem mit Ansätzen wie
der Pain Neuroscience Education
(PNE). Diesen Ansatz wollen wir
interdisziplinär weiterentwickeln,
klinisch anwenden und wissenscha...
für Schmerz- und
Fatigue-Behandlung
Gestalte mit uns ein
interdisziplinäres Therapiezentrum
für Menschen mit chronischen
Schmerzen und Fatigue-Syndromen.
Ein wichtiger Bestandteil unseres
Konzepts ist es, fehlgeleitete
Schmerz- und Stressreaktionen des
Nervensystems gezielt zu verändern
– unter anderem mit Ansätzen wie
der Pain Neuroscience Education
(PNE). Diesen Ansatz wollen wir
interdisziplinär weiterentwickeln,
klinisch anwenden und wissenscha...
Das enorme Abschmelzen der Rücklagen im Jahr 2024 führte dazu, dass die Reserve der GKVen unter die gesetzliche Vorgabe von 0,2 Monatsausgaben rutschte. Mit den Überschüssen von 2025 war eine Annäherung an diesen Wert wieder möglich.
Weiterhin steigende Ausgaben
Der aktuelle Leistungsausgabenbericht zeigt einen Anstieg der Gesamtausgaben (inklusive Verwaltungskosten und sonstigen Aufwendungen) um 25,6 Mrd.Euro im Vergleich zu 2024. Und der Trend des Ausgabenanstiegs reißt nicht ab:
Die Mehreinnahmen aufgrund des gestiegenen Zusatzbeitrags beliefen sich 2025 auf 23,6 Milliarden Euro. Diese Anhebung deckte also rund 92,3 Prozent der Mehrausgaben. Somit wäre das Sozialsystem ohne diese Erhöhung nicht finanzierbar gewesen.• 2020 = 248,9 Milliarden
• 2021 = 263,4 Milliarden (+ 5,8 Prozent)
• 2022 = 274,2 Milliarden (+ 4,1 Prozent)
• 2023 = 288,6 Milliarden (+ 5,3 Prozent)
• 2024 = 312,3 Milliarden (+ 8,2 Prozent)
• 2025 = 336,4 Milliarden (+ 7,7 Prozent)
Kostentreiber
In keinem Bereich der GKV-Leistungen konnten die Ausgaben reduziert werden.
Das kostenintensivste Ressort ist weiterhin die Krankenhausbehandlung, auf die ein Drittel aller Leistungsausgaben entfällt. Im Vergleich zu 2024 mussten für diese im Jahr 2025 rund 9,8 Milliarden Euro mehr ausgegeben werden. Auf Platz zwei liegen Arzneimittel (58,5 Milliarden – 17 Prozent), dicht gefolgt von der ambulanten ärztlichen Versorgung (16 Prozent).
Der Heilmittelbereich macht mit 14,67 Milliarden Euro ca. 4 Prozent aller Leistungsausgaben aus. Auch hier zeichnete sich im Vorjahresvergleich ein Anstieg um 10,4 Prozent ab.
Vorgeschriebene Rücklagen
Der Gesetzgeber schreibt vor, dass die gesetzlichen Krankenkassen eine Reserve von 0,2 Monatsausgaben vorhalten müssen, um flexibel auf die Schwankungen im Jahresverlauf reagieren zu können. Aufgrund der konstant steigenden Ausgaben wächst auch diese Summe stetig mit. Für 2024 entsprach dies 5,447 Milliarden Euro – 2025 bereits 5,849 Milliarden Euro. Durch die Überschüsse aus dem vergangenen Jahr konnten die Kassen ihre Rücklagen auf rund 5,6 Milliarden Euro aufstocken. Dies entspricht 0,18 Monatsausgaben und stellt damit eine deutliche Annäherung an die gesetzliche Vorgabe dar.
Fazit
Die aktuellen Zahlen untermauern die Forderungen der Kassen nach einer Bremse bei den Leistungsausgaben oder Anhebung der Beitragssätze (wir berichteten). Angesichts der Ergebnisse für 2025 und den prognostizierten Kostensteigerungen im Gesundheitswesen ist davon auszugehen, dass im nächsten Jahr die Reserven zeitnah aufgebraucht werden – es sei denn, die Politik findet die Kraft für strukturelle Reformen.
Martin Römhild B.Sc. / physio.de
FinanzentwicklungGKVKrankenhausÄrzteMedikamenteHeilmittel
Der 4% Heilmittelkostenfaktor ist doch da im Verhältnis ein Witz.
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Halbtitan schrieb:
Aus allen Kassen eine machen und dann die Pharmaindustrie erpressen - so lassen sich viele Euros sparen.
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Inche schrieb:
Ein paar KKs weniger die dann das Einziehen der Zuzahlungen selber machen.Und alles Digital ohne Zwischen geschaltet Abrechnungs Zentren.Würde für alle alles vereinfachen.
Ihr habt das nicht verstanden ...es muss unbedingt bei den Heilmittelerbringern gekürzt werden aber auch nur damit sie ordentlich meckern können ...denn die sind doch die Kostentreiber
wünsche euch allen ein erholsames Wochenende
JürgenK ;)
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JürgenK schrieb:
@Inche
Ihr habt das nicht verstanden ...es muss unbedingt bei den Heilmittelerbringern gekürzt werden aber auch nur damit sie ordentlich meckern können ...denn die sind doch die Kostentreiber
wünsche euch allen ein erholsames Wochenende
JürgenK ;)
... richtig Jürgen!
Wenn Sparmaßnahmen so funktioniernen würden, bräuchte ein privater Haushalt nur Streichhölzer einsparen ... so würde auch ein Geringverdiener genug Geld zum Leben übrig haben.
Man kann bei den Äußerungen und Beschuldigungen der KK nur mit dem Kopf schütteln!
Ein entspanntes Wochenende wünscht
Evi slightly_smiling_face
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Evemarie Kaiser schrieb:
@JürgenK
... richtig Jürgen!
Wenn Sparmaßnahmen so funktioniernen würden, bräuchte ein privater Haushalt nur Streichhölzer einsparen ... so würde auch ein Geringverdiener genug Geld zum Leben übrig haben.
Man kann bei den Äußerungen und Beschuldigungen der KK nur mit dem Kopf schütteln!
Ein entspanntes Wochenende wünscht
Evi slightly_smiling_face
... ist eigentlich bekannt, wie hoch die Ausgaben für Zuschüsse der GKV bei freiwilligen Leistungen (ohne höheren Beitrag der Patienten) z. B. bei Akupunktur (Knie und Wirbelsäule) und Osteopathie sind?
Ich höre nämlich von verschiedenen Patienten, dass manche Orthopäden statt KG (für Knie und WS) erst mal Akupunktur bekommen.
Diese gibt's dann regelmäßig jedes Jahr, so wie es die KK bezuschusst.
Habt eine angenehme kurze Woche
Gruß Evi
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Evemarie Kaiser schrieb:
Ich hätte auch noch eine grundsätzliche Frage:
... ist eigentlich bekannt, wie hoch die Ausgaben für Zuschüsse der GKV bei freiwilligen Leistungen (ohne höheren Beitrag der Patienten) z. B. bei Akupunktur (Knie und Wirbelsäule) und Osteopathie sind?
Ich höre nämlich von verschiedenen Patienten, dass manche Orthopäden statt KG (für Knie und WS) erst mal Akupunktur bekommen.
Diese gibt's dann regelmäßig jedes Jahr, so wie es die KK bezuschusst.
Habt eine angenehme kurze Woche
Gruß Evi
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anika666 schrieb:
@Evemarie Kaiser Interessante Frage. Oder wie hoch die Ausgaben für Rehasport sind?
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Lars van Ravenzwaaij schrieb:
@anika666 Rehasport wird zwar von den Krankenkassen abgewickelt, aber effektiv von der Rentenversicherung bezahlt. Wird intern mit dem Beitragseinzug der Rentenversicherungsbeiträge verrechnet.
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anika666 schrieb:
@Lars van Ravenzwaaij Das ist meines Wissens nach nicht so. Die Rentenkasse übernimmt, wenn der Rehasport, z.B. T-Rena direkt nach einer Rehabilitation gemacht wird. Der ganz normale Rehasport wird von den Krankenkassen bezahlt und dort auch genehmigt.
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Problem beschreiben
Stefan Arnold schrieb:
Am meisten Sinn würde es doch machen zu schauen wo man bei den größten Kostenfaktoren Geld sparen kann, also Krankenhaus und Arzneimittel, die zwei machen über die Hälfte der Kosten aus. Wenn du es schaffst dort ein paar Prozent zu sparen, am besten durch mehr Effizienz, dann würde das die Lage erheblich entspannen.
Der 4% Heilmittelkostenfaktor ist doch da im Verhältnis ein Witz.
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