Dynamische Praxis sucht innovativen
Mitarbeiter
Wir sind eine kleine Praxis, die
mit Bedacht weiterwachsen möchte
und dabei
auch gerne außergewöhnliche Wege
geht.
Unsere Leidenschaft ist es,
innovative Lösungen für unsere
Patienten oder Kunden
zu entwickeln und dabei den
Menschen in den Mittelpunkt zu
stellen.
Für die Weiterentwicklung meiner
Praxis suche ich Therapeuteninnen,
die nicht nur einen neuen Job
suchen, sondern eine Aufgabe, die
inspiriert
und begeistert.
Wir leg...
Mitarbeiter
Wir sind eine kleine Praxis, die
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Einflussfaktoren
Das iGES berücksichtigt bei seiner Projektion eine Vielzahl an Faktoren. Daraus ermittelt das Institut drei mögliche Szenarien. Ein Basisszenario mit einer „linearen“, sowie jeweils eines mit „günstigerer“ und eines mit „ungünstigerer“ Entwicklung.
Bevölkerung
Ein wesentlicher Faktor bei der Kalkulation ist die Menge an BeitragszahlerInnen. Der demografische Wandel, bei dem immer weniger Personen einzahlen und immer mehr Kosten „verursachen“, bringt hier bereits deutlich Druck in das System. Nach den Daten des iGES ist die Geburtenrate momentan (1,55 Kinder pro Frau) stabil – gleichzeitig steigt die Lebenserwartung konstant an.
Einkommensstruktur
Die Abgaben zur Sozialversicherung (SV) sind (bis zur Beitragsbemessungsgrenze) direkt an das Bruttoeinkommen gekoppelt. Steigen die Löhne, steigen auch die Einnahmen der SV. Das Beschäftigungsverhältnis (Arbeitslosenzahlen) fällt hier ebenfalls ins Gewicht. Aufgrund der aktuellen Konjunkturflaute geht das Institut in seiner Berechnung von einer gedämpften Lohn- und Beschäftigungsentwicklung aus.
Ausgaben
Die zuletzt im Bundestag beschlossenen Sofortmaßnahmen zur „Sicherung der Beitragsstabilität“ verschaffen nur kurzfristig Luft. Das iGES prophezeit eine weitere signifikante Steigerung der Leistungsausgaben. Dieser Bereich ist extrem vielschichtig. Sowohl wachsende Kosten für Material und Produkte als auch steigende Ausgaben (höhere Löhne/Vergütungen, mehr Personalbedarf) für GesundheitsdienstleisterInnen schlagen zu Buche.
Prognose
Anhand der aufgeführten Faktoren geht das Institut davon aus, dass die Einnahmen der Sozialversicherung nur minimal steigen, während die Ausgaben drastisch wachsen werden. Allein für die Gesetzliche Krankenversicherung (GKV) wird eine jährliche Zunahme von vier bis fünf Prozent prophezeit. Sollte der Beitragssatz nicht entsprechend mit angehoben werden, würde bereits im kommenden Jahr 2027 ein Finanzloch von rund 12 Milliarden Euro entstehen.
Das iGES hat zusätzlich kalkuliert, auf welches Maß die SV-Beitragssätze (Krankenkasse, Pflege-, Renten- und Arbeitslosenversicherung) in den nächsten zehn Jahren steigen müssten, um das System nicht zum Kippen zu bringen. Bereits jetzt liegt die Belastung der BeitragszahlerInnen bei durchschnittlich 42,5 Prozent. Im Basisszenario prognostiziert das Institut einen Anstieg auf 50 Prozent – im schlechtesten Fall sogar auf 53,7 Prozent.
Korrektur zum Vorjahr
Die vorherige Vorausberechnung wurde im Sommer vergangenen Jahres veröffentlicht. Darin ging man bereits davon aus, dass die Belastung der ArbeitnehmerInnen durch Sozialabgaben bis 2035 im Mittel auf 49,7 Prozent steigen wird. Vor einem Jahr prognostizierte das Institut sogar lediglich 48,8 Prozent. Es zeichnet sich also ab, dass das iGES üblicherweise nicht zur Übertreibung neigt.
DAK-Chef Storm fordert Maßnahmen
Auch wenn die Pflege-, Arbeitslosen und Rentenversicherung ebenfalls von steigenden Ausgaben betroffen sind, entfällt der Hauptteil auf die Krankenkassen. Das iGES empfiehlt daher „eine stärker einnahmenorientierte Ausgabenpolitik in der GKV“. Damit soll es möglich sein, dass die Beitragssätze nicht „weiter angehoben werden“ müssen. An welchen Stellen hier genau gespart werden soll, schreibt das Institut in seinem Bericht nicht.
Der Vorstandsvorsitzende der DAK, Andreas Storm, hat hingegen konkretere Vorschläge. Eine Stellschraube könnte aus seiner Sicht eine Mehrwertsteuersenkung für Arznei- und Hilfsmittel auf sieben Prozent sein. Doch dies hieße gleichzeitig eine Lücke im Bundeshaushalt von rund fünf Milliarden Euro. Diese würde er durch Anhebung der Verbrauchssteuer auf Tabak und Alkohol kompensieren. Zudem plädiert er dafür, dass Leistungsausgaben für BürgergeldempfängerInnen direkt vom Bund finanziert werden. Hierzu schlägt der DAK-Chef allerdings keine Gegenfinanzierung vor.
Die Zeit, in der diese kurzfristig stabilisierenden Maßnahmen wirken, solle dann – laut Storm – genutzt werden, um tiefgreifende Reformen (Krankenhausreform, Primärversorgungssystem …) umzusetzen.
Fazit
Das iGES zeichnet im Auftrag der DAK ein, wenn auch düsteres, aber durchaus realistisches Szenario. Die Frage ist, wie auf diese Prognosen reagiert werden sollte. Die aktuelle Bundesgesundheitsministerin Nina Warken scheint den Vorschlag von Storm, dass BürgergeldempfängerInnen nicht mehr durch die GKV-Versicherten finanziert werden sollen, ernst zu nehmen.
Auf der anderen Seite ist Andreas Storm für seine Katastrophisierung bekannt. Doch vielleicht sollte Herr Storm – stellvertretend für alle GKVen – zunächst mit gutem Beispiel vorangehen. Eine Möglichkeit zur Kostenoptimierung wäre beispielsweise der enorme Verwaltungsapparat. Bis heute existieren 94 Krankenkassen und damit genauso viele gutdotierte Vorstände und Verwaltungsapparate. Aber wer sägt schon gerne am eigenen Stuhl? Einsparungen im unteren zweistelligen Milliardenbereich wären hier bereits möglich.
Angesichts solcher Prognosen ist der „fragwürdige Umgang“ mancher PhysiotherapeutInnen mit der Blankoverordnung möglicherweise Wasser auf die Mühlen der Physiotherapie-Kritiker. Auch hier stehen demnächst weitere Entscheidungen an. Wird der Verantwortungsbereich der Blankoverordnung auf Diagnosegruppen abseits der Schulter ausgeweitet? Sind PhysiotherapeutInnen demnächst diejenigen, die mit Regressandrohungen der Kassen zu kämpfen haben, weil sie auch die wirtschaftliche Verantwortung vollständig übertragen bekommen. Oder wird das ganze „Projekt“ nun doch endgültig eingestampft?
Martin Römhild B.Sc. / physio.de
FinanzentwicklungGKVPrognoseDAKSozialversicherungStudie
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Die von Martin Römhild, auf welcher Grundlage auch immer, diagnostizierten (jährlichen) Einsparungen im unteren zweistelligen Milliardenbereich durch drastische Reduzierung der gesetzlichen Krankenkassen, bedarf der Verifizierung. Da müßten nach meiner Einschätzung dann schon neben der, mit 1 Milliarde mal sehr hoch angesetzten Aufwendungen für die Vorstände mindestens 150.000 Vollzeitarbeitsstellen (a´ 100.000 € Jahresaufwand samt Infrastruktur) wegfallen, um auf die unterstellten Größenordnungen zu kommen?????
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GüSta schrieb:
und die Geburtenrate liegt in der BRD seit 2023 mittlerweile bei nur noch 1,35 Kinder pro Frau.
Die von Martin Römhild, auf welcher Grundlage auch immer, diagnostizierten (jährlichen) Einsparungen im unteren zweistelligen Milliardenbereich durch drastische Reduzierung der gesetzlichen Krankenkassen, bedarf der Verifizierung. Da müßten nach meiner Einschätzung dann schon neben der, mit 1 Milliarde mal sehr hoch angesetzten Aufwendungen für die Vorstände mindestens 150.000 Vollzeitarbeitsstellen (a´ 100.000 € Jahresaufwand samt Infrastruktur) wegfallen, um auf die unterstellten Größenordnungen zu kommen?????
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Unsichtbar schrieb:
Das mit der steigenden Lebenserwartung ist ein ziemliches Märchen, zumindest für diejenigen, die in ihrem ( späteren ) Berufsleben für unsere Schulden gerade stehen müssen und wahrscheinlich bis 70 arbeiten.
Liebe GKV vielleicht wird es Zeit die Gehälter in der Chefetage so zu kürzen, dass Regresse in der Physio nicht nötig werden...
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massu schrieb:
Und wie machen es die Skandinavischen Länder? Da werden die Leute auch alt. Und mit der Geburtenrate und Work-Life Balance haben alle europäische Länder zu kämpfen.
Liebe GKV vielleicht wird es Zeit die Gehälter in der Chefetage so zu kürzen, dass Regresse in der Physio nicht nötig werden...
EINE GKV für alle.
ALLE zahlen ein
Keine Beitragsbemessungsgrenze
Auf ALLE Einnahmen wird gezahlt, nicht nur auf das sauer verdiente Gehalt.
Fertig ist das Ding - mit Glück können dann die % runtergeschraubt werden.
Wer "mehr" will kann das bestimmt über private Zusatzversicherungen machen.
Spoiler - funktioniert genau so in vielen Ländern gut :)
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GüSta schrieb:
freiwillig GKV-Versicherte zahlen ihre Beiträge bis zur Beitragsbemessungsgrenze schon lange/immer (?) auf der Grundlage ihrer gesamten wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit (dazu zählt dann teil/netterweise auch die des gesetzlich/privat versicherten Ehepartners). So neu ist die Idee also nicht.
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Inche schrieb:
Da Zahle ich gerade 1400€ im Monat u darf meine Zahnreinigung und meine Vitamine oder Wechseljahrs unterstützung auch selbst bezahlen.Trotz medizinischer Notwendigkeit zb extremer Mangel und massiver gesundheitlicher Auswirkungen.
1.400 € im Monat? in welcher gesetzl. Kasse bist Du denn da?
Tochter zahlt als freiwillig Versicherte ab 1/2026 bei der TK den Höchstbeitrag von 970,11 € sowie zur Pflegeversicherung (bei 2 Kindern) 194,72 €
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GüSta schrieb:
@Inche
1.400 € im Monat? in welcher gesetzl. Kasse bist Du denn da?
Tochter zahlt als freiwillig Versicherte ab 1/2026 bei der TK den Höchstbeitrag von 970,11 € sowie zur Pflegeversicherung (bei 2 Kindern) 194,72 €
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FoetorExOre schrieb:
@GüSta das ist keine GKV. Maximalsatz ist glaub ich 1017 Euro, jedenfalls zahlt das meine Frau.
Diese Summe greift bei Selbstständigen aber schon ab einem Brutto von 5800€ - das ist schnell erreicht.
Heißt die Mittleren und unteren Einkommen zahlen proportional extrem viel, während Leute mit extrem hohem Einkommen oder 0 Einkommen und dafür hohen Vermögen kaum etwas bis gar nichts bezahlen.
Meine Idee ist auch nicht neu, die ist steinalt - bloß will man "soziales" in Deutschland nicht und leckt lieber den Reichen die Füße die im Großteil ihren Reichtum dadurch bekommen haben das sie ihre Mitarbeiter ausnehmen siehe VW, Tönjes etc
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PT-Nik schrieb:
@GüSta Es geht darum keine Grenze zu haben, was dazu führt das die % gar nicht mehr so hoch sein müssen. Grenze ist seit diesem Jahr bei 1300-1400€ mtl je nach Kasse.
Diese Summe greift bei Selbstständigen aber schon ab einem Brutto von 5800€ - das ist schnell erreicht.
Heißt die Mittleren und unteren Einkommen zahlen proportional extrem viel, während Leute mit extrem hohem Einkommen oder 0 Einkommen und dafür hohen Vermögen kaum etwas bis gar nichts bezahlen.
Meine Idee ist auch nicht neu, die ist steinalt - bloß will man "soziales" in Deutschland nicht und leckt lieber den Reichen die Füße die im Großteil ihren Reichtum dadurch bekommen haben das sie ihre Mitarbeiter ausnehmen siehe VW, Tönjes etc
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FoetorExOre schrieb:
@PT-Nik wie kommst du 1400? ist da PV noch dabei? damit komm ich auf 1250 oder so.
bisher ging ich davon aber aus, daß die TK (Techniker Krankenkasse) eine gesetzliche Krankasse ist. face_with_rolling_eyes Die unterschiedliche Höhe der Maximalsätze ergibt sich aus der kassenunterschiedlichen Höhe des Zusatzbeitrags; der liegt bei der TK bei 2,69%.
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GüSta schrieb:
@FoetorExOre
bisher ging ich davon aber aus, daß die TK (Techniker Krankenkasse) eine gesetzliche Krankasse ist. face_with_rolling_eyes Die unterschiedliche Höhe der Maximalsätze ergibt sich aus der kassenunterschiedlichen Höhe des Zusatzbeitrags; der liegt bei der TK bei 2,69%.
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FoetorExOre schrieb:
@GüSta ich meinte die 1400.
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pt ani schrieb:
@GüSta Ne, nach dem Einkommen meines Mannes hat keiner gefragt.
PV weiß ich nicht - wahrscheinlich, wenn es nicht anders hinkommt :D
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PT-Nik schrieb:
@FoetorExOre Mir wurde irgendwas um die knappen 1300€ ausgespuckt - bin dann in die PKV gewechselt als Junger Mensch.
PV weiß ich nicht - wahrscheinlich, wenn es nicht anders hinkommt :D
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massu schrieb:
Ich zahle -1.118,49€ AOK
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Inche schrieb:
@GüSta HKK und ohne Kinder ,ohne Krankengeld,Mit extra zuschlag für die Pflegeversicherung da wir keine Kinder haben können.Das ganze ist Einkommens Abhänig berechnet.Ein wechsel in eine Private macht keinen sinn.Da ich eh bald 50 werde und einen Behinderungsgrad von 40% habe.
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die neue schrieb:
@GüSta ich bin selbständig (1 längst erwachsenes Kind), freiwillig versichert bei der TK. Zahle den Höchstsatz von (seit Februar) von 1.214,24 € inkl. Krankengeldabsicherung ab der 7. Woche
... ich arbeite nur noch (bin ja schon längst in Rente) bis zu 25 Std. wöchentlich, und zahle jetzt alleine, nur für mich monatlich 720,00 ohne Krankengeld Absicherung.
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Evemarie Kaiser schrieb:
@die neue
... ich arbeite nur noch (bin ja schon längst in Rente) bis zu 25 Std. wöchentlich, und zahle jetzt alleine, nur für mich monatlich 720,00 ohne Krankengeld Absicherung.
Ich brauche unbedingt die Krankengeld-Absicherung, da ich noch Vollzeit arbeite, Praxismiete, etc. ja notfalls auch stemmen muss. Und bei der Schulterverletzung 2017 war ich heilfroh, das Krankengeld in Anspruch nehmen zu können.
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die neue schrieb:
@Evemarie Kaiser Ja Evi, Du arbeitest ja auch (wenn ich das richtig in Erinnerung habe) in einer Praxis im eigenen Haus.
Ich brauche unbedingt die Krankengeld-Absicherung, da ich noch Vollzeit arbeite, Praxismiete, etc. ja notfalls auch stemmen muss. Und bei der Schulterverletzung 2017 war ich heilfroh, das Krankengeld in Anspruch nehmen zu können.
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PT-Nik schrieb:
So Profi Tipp:
EINE GKV für alle.
ALLE zahlen ein
Keine Beitragsbemessungsgrenze
Auf ALLE Einnahmen wird gezahlt, nicht nur auf das sauer verdiente Gehalt.
Fertig ist das Ding - mit Glück können dann die % runtergeschraubt werden.
Wer "mehr" will kann das bestimmt über private Zusatzversicherungen machen.
Spoiler - funktioniert genau so in vielen Ländern gut :)
Klar ist, die Blanko muss ökonomisch betrachtet kommen, da die teuren Rehakliniken dringend aus dem Leistungskatalog rausgekürzt werden müssen, also: hin zur ambulanten Betreuung.
Aber wenn wir schon mal dabei sind, drücken wir doch unter Druckausübung den Preis dafür ein bisschen:
Hau ne Blanko raus, freu Dich schon mal drauf, dass unter tausenden Therapeuten ein paar dabei sind, die über die Stränge schlagen, komm dann mit der Wirtschaftlichkeitsverpflichtung um die Ecke, die inhaltlich nicht klar definiert ist und fang an, die Praxen zu prüfen und zu drohen.
Erhöhe die Vorstandsgehälter und lies mit Freude die Mieterhöhung der nächsten 20 Verwaltungsgebäude in mittelgroßen Städten, die kein Mensch braucht und nimm zur Kompensation mal 2-3 Blankos aus der Schublade, die 4 Monate KGG mit MT und Fango 5 Tage die Woche angeboten haben.
Nun erzähle noch, dass also im Grunde die Physios schuld an der Misere im Gesundheitswesen sind, vielleicht sogar an der Deindustralisierung Deutschlands, zweifelsfrei aber an der Flüchtlingskrise.
Jetzt kann nichts mehr schiefgehen, der Physio ist beeindruckt, die Verbände kuschen und die nächsten Verhandlungen werden aus Sicht der GKV fast langweilig...
Dass der sozialversicherte eigentlich mal so gar nichts mit dem Bürgergeldempfänger zu tun haben sollte, da er in seiner Funktion als Steuerzahler hierfür schon gerade steht, wird hier nur beiläufig erwähnt. In der Tat sprechen wir von 10 Milliarden Euro, die der GKV aufgrund dieser Thematik fehlen, hier dürfte man erstmal ansetzen, dann mal über Heilpraktiker sprechen und -nicht zu vergessen- mal die ganzen Gebäude nebst überflüssigem Personal in den Klein- und Kleinststädten abschaffen und mal ein wenig gesundschrumpfen -täte dem Beamtenhaufen in diesem Land übrigens auch mal ganz gut-.
Dann übrigens könnten wir uns Umverteilungsfantasien wie von dem ein oder anderen Vorredner hier vorgetragen schenken, mit dem Hinweis, dass Umverteilung und Substanzbesteuerung immer in die Hose gegangen sind. Anreize schaffen, Vernunft walten lassen und den Laden zusammenhalten, so sollte es laufen, nie anders!
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Mit Gebäuden und allem soll man jährlich bei ungefähr 400 Milliarden liegen - ich sehe da auch großes Sparpotential - vor allem viele Leute die in den Topf greifen, aber nichts einzahlen :)
Wer will denn umverteilen?
Ich bin froh wenn die Kohle nicht aus dem Fenster geschmissen wird und alle brav ihren fairen Teil einzahlen würden.
Wird aber nicht kommen :)
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PT-Nik schrieb:
Alleine die Pensionen kosten 100 Milliarden im Land, dann die normalen Bezüge der die noch "arbeiten" + Zulagen.
Mit Gebäuden und allem soll man jährlich bei ungefähr 400 Milliarden liegen - ich sehe da auch großes Sparpotential - vor allem viele Leute die in den Topf greifen, aber nichts einzahlen :)
Wer will denn umverteilen?
Ich bin froh wenn die Kohle nicht aus dem Fenster geschmissen wird und alle brav ihren fairen Teil einzahlen würden.
Wird aber nicht kommen :)
Ich würde diesen Weg nicht gehen, vielmehr sollten die GKVn konsolidieren und Vater Staat seiner Verpflichtung nachkommen, diesen Sozialstaat wieder auf ein vernünftiges Maß zu bringen.
Dass natürlich der Verwaltungsapparat als solcher viel zu groß und teuer ist, steht außer Frage. Nur diese Fantasie, alles in eine GKV zu packen und dann wird es schon gut, kann ich mit keiner Faser meines Hirnes unterstützen...
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Dorsovolar schrieb:
Beamte in die Krankenkassen zu ziehen ist eine Problemverschiebung, da diese älter werden und höhere Bezüge kriegen. Bringt also nichts. Gleichwohl kommt man auch gar nicht an die Rückstellungen der PKVn ran, da diese durch das Grundgesetzt geschützt sind.
Ich würde diesen Weg nicht gehen, vielmehr sollten die GKVn konsolidieren und Vater Staat seiner Verpflichtung nachkommen, diesen Sozialstaat wieder auf ein vernünftiges Maß zu bringen.
Dass natürlich der Verwaltungsapparat als solcher viel zu groß und teuer ist, steht außer Frage. Nur diese Fantasie, alles in eine GKV zu packen und dann wird es schon gut, kann ich mit keiner Faser meines Hirnes unterstützen...
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Unsichtbar schrieb:
Wir kennen alle den Begriff Risikogruppen aus der Versicherungswelt. Ein gut situierter Akademiker hat derzeit eine um 9 Jahre höhere Lebenserwartung gegenüber einem einfachen Arbeiter! Man sollte analog zu den üblichen Verfahren der Versicherungsbranche ebenfalls das Risiko innerhalb der Versichertengemeinschaft der gesetzlichen Sozialversicherungen berücksichtigen.
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Unsichtbar schrieb:
Unnützes Wissen: In NRW gibt es aktuell etwa 240.000 Landesbeamte. Gleichzeitig annähernd die gleiche Anzahl an Pensionären. Hier wurde die Parität also schon erreicht. Spannend. Oder auch nicht.
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Dorsovolar schrieb:
Jetzt beginnt das Feilschen unter Anwendung übelster Tricks:
Klar ist, die Blanko muss ökonomisch betrachtet kommen, da die teuren Rehakliniken dringend aus dem Leistungskatalog rausgekürzt werden müssen, also: hin zur ambulanten Betreuung.
Aber wenn wir schon mal dabei sind, drücken wir doch unter Druckausübung den Preis dafür ein bisschen:
Hau ne Blanko raus, freu Dich schon mal drauf, dass unter tausenden Therapeuten ein paar dabei sind, die über die Stränge schlagen, komm dann mit der Wirtschaftlichkeitsverpflichtung um die Ecke, die inhaltlich nicht klar definiert ist und fang an, die Praxen zu prüfen und zu drohen.
Erhöhe die Vorstandsgehälter und lies mit Freude die Mieterhöhung der nächsten 20 Verwaltungsgebäude in mittelgroßen Städten, die kein Mensch braucht und nimm zur Kompensation mal 2-3 Blankos aus der Schublade, die 4 Monate KGG mit MT und Fango 5 Tage die Woche angeboten haben.
Nun erzähle noch, dass also im Grunde die Physios schuld an der Misere im Gesundheitswesen sind, vielleicht sogar an der Deindustralisierung Deutschlands, zweifelsfrei aber an der Flüchtlingskrise.
Jetzt kann nichts mehr schiefgehen, der Physio ist beeindruckt, die Verbände kuschen und die nächsten Verhandlungen werden aus Sicht der GKV fast langweilig...
Dass der sozialversicherte eigentlich mal so gar nichts mit dem Bürgergeldempfänger zu tun haben sollte, da er in seiner Funktion als Steuerzahler hierfür schon gerade steht, wird hier nur beiläufig erwähnt. In der Tat sprechen wir von 10 Milliarden Euro, die der GKV aufgrund dieser Thematik fehlen, hier dürfte man erstmal ansetzen, dann mal über Heilpraktiker sprechen und -nicht zu vergessen- mal die ganzen Gebäude nebst überflüssigem Personal in den Klein- und Kleinststädten abschaffen und mal ein wenig gesundschrumpfen -täte dem Beamtenhaufen in diesem Land übrigens auch mal ganz gut-.
Dann übrigens könnten wir uns Umverteilungsfantasien wie von dem ein oder anderen Vorredner hier vorgetragen schenken, mit dem Hinweis, dass Umverteilung und Substanzbesteuerung immer in die Hose gegangen sind. Anreize schaffen, Vernunft walten lassen und den Laden zusammenhalten, so sollte es laufen, nie anders!
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doreens schrieb:
Die vor allem keinerlei Mehrwert für die Versicherten bringen
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Stefan Arnold schrieb:
Ein Anfang wäre wenn ein Großteil der Krankenkassen fusioniert und wir am Ende bei maximal 5 Anbietern raus kommen. Das würde einige doppelte Stellen einsparen und effizienter gestalten.
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