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In der Forschung zeigen sich starke Korrelationen zwischen „schlechtem Schlaf“ und einer Vielzahl von Beschwerden. Die Spanne reicht von psychoemotionalen über internistische und muskuloskelettale Erkrankungen bis hin zu Krebs.
Das First-Line-Treatment (Behandlung erster Wahl) ist die kognitive Verhaltenstherapie (Cognitive behavioural therapy – CBT). Diese wird allerdings sehr selten angeboten, da es vielerorts an qualifizierten TherapeutInnen fehlt. Bewegungsprogramme könnten hier die Lücke schließen. Therapeutische Kräfte, die physische Aktivitäten anleiten und dazu animieren könnten, gibt es „überall“ und im Vergleich zu SchlaftherapeutInnen in Hülle und Fülle. Doch welches physische Übungsprogramm sollte am besten angeboten werden? Dieser Frage stellte sich ein Forschungsteam aus Bangkok und veröffentlichte die Ergebnisse ihrer Meta-Analyse im Britisch Medical Journal (BMJ).
Methodik
Es konnten 25 randomisiert kontrollierte Studien (RCTs) inkludiert werden, die insgesamt 2.170 PatientInnen untersuchten. Ein Fünftel der TeilnehmerInnen lebten in Pflegeeinrichtungen und 80 Prozent im häuslichen Umfeld. Das Durchschnittsalter lag bei 71 Jahren und rund zwei Drittel waren Frauen. Sie stammten aus Asien (56 %), Nord- und Südamerika (32 %) und Europa (12 %).
Der primäre Endpunkt war der Global Pittsburgh Sleep Quality Index (GPSQI) zur Bewertung der Schlafqualität. Ausgewertet wurde in diesem Bezug die Wirkung der verschiedenen Trainingsarten als Zusatzangebot zur körperlichen Alltagsaktivität. Die eingeschlossenen Studien waren durchschnittlich von moderater bis guter methodischer Qualität.
Ergebnisse
Die Hälfte der Studien führte ein kombiniertes Programm aus Ausdauer-, Kraft-, Balance- und Beweglichkeitstraining durch. Diese wurden zumeist zwei- bis dreimal pro Woche für rund eine Stunde mit milder bis moderater Intensitäten absolviert. Isolierte aerobe Übungen wurden in 15 Prozent der Studien untersucht.
Mithilfe einer Netzwerk-Meta-Analyse konnte die Wirksamkeit der unterschiedlichen Arten oder ihrer Kombinationen gegenübergestellt werden. Diese ergab, dass Krafttraining die effektivste Variante darstellt und sogar der Schlaf-Edukation (CBT) signifikant überlegen ist. Eine Auswertung der unterschiedlichen Intensitätsniveaus war nicht zuverlässig genug möglich, da es zu wenige Studien zur Gegenüberstellung gab. Auf Platz drei landet das Ausdauertraining. Beweglichkeits- und Balanceübungen schneiden am schlechtesten ab. Kombiniert man diese dem Kraft- oder Ausdauertraining, mindern sie sogar deren Wirksamkeit. Dies könnte daran liegen, dass sie die Dauer des Kraft- oder Ausdauertrainings reduzieren.
Fazit
Neben der bekannten Überlegenheit von Krafttraining bei unterschiedlichen altersbedingten Beschwerden, zeigt sich diese auch bei Schlafstörungen im fortgeschrittenen Alter. Es bedarf allerdings weiterer Forschung mit Vergleichen zwischen unterschiedlichen Intensitätsbereichen.
Beweglichkeits- und Balancetraining sollte anhand der vorliegenden Datenlage nicht empfohlen werden.
Martin Römhild B.Sc. / physio.de
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