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Neues Berufsgesetz
Reform ohne Rückenwind
Warum der Masterplan Medizinstudium ausgebremst wurde – und was das für andere Gesundheitsberufe bedeutet.
20.02.2026 • 4 Kommentare

Der Masterplan Medizinstudium 2020 wurde 2017 ins Leben gerufen und sollte das Studium praxisnäher gestalten. Die Allgemeinmedizin sollte gestärkt und die ambulante Versorgung langfristig gesichert werden. Das klang gut. Doch heute ist von der Reform kaum noch etwas übrig. Sie ist zwar offiziell nicht gescheitert, wird aber auch nicht wirklich umgesetzt. Es fehlt der politische Wille, das Projekt konsequent weiterzuführen.

Das Hauptproblem war von Anfang an klar: die Finanzierung. Mehr Praxis, kleinere Lerngruppen und eine bessere Betreuung kosten Geld und würden jeden Studienplatz teurer machen. Bund und Länder hätten zusätzliche Mittel bereitstellen müssen. Das ist nicht passiert.

Mehr Anspruch, aber keine klare Finanzierung
Die Reform wollte die ambulante Medizin stärken, besonders die Allgemeinmedizin. Genau das sorgte für Widerstand. Einige medizinische Fachgesellschaften hielten den Schwerpunkt für falsch gesetzt. Im Jahr 2024 versuchte die Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF) sogar, den Reformprozess zu stoppen. Begründung: steigende Kosten, unklarer Nutzen.

In einem föderalen System mit geteilten Zuständigkeiten braucht eine Reform jedoch klare Verantwortlichkeiten. Doch weder Bund noch Länder wollten die zusätzlichen Ausgaben offensiv vertreten. So verlor das Projekt Schritt für Schritt an Kraft. Das Ergebnis ist kein offenes Scheitern, sondern ein allmähliches Versanden. In Zeiten knapper Kassen und vieler Krisen geraten langfristige Strukturreformen schnell in den Hintergrund.

Parallele zur Physiotherapie: gleiche Strukturprobleme
Die Situation erinnert stark an die Reform der Berufsgesetze in der Physiotherapie. Auch hier geht es um Modernisierung, Akademisierung und erweiterte Kompetenzen. Und auch hier steht die Finanzierung im Mittelpunkt. Wer zahlt die Ausbildungsvergütung? Wer übernimmt die Mehrkosten für Schulen und Praxen? Wie werden neue Kompetenzen refinanziert? Diese Fragen sind bis heute nicht geregelt und stehen einer Umsetzung der Reform im Wege.

Solange sich Bund und Länder nicht einigen, bleibt jede Reform unsicher. Träger und Praxen tragen das Risiko. Das Muster ist ähnlich wie beim Masterplan: Die Inhalte werden befürwortet, aber finanziell nicht abgesichert. Auch in der Physiotherapie und den weiteren Heilmittelberufen droht somit kein lautes Scheitern, sondern ein schleichender Stillstand bis zum finalen Siechtum.

Konsequenz: Reformen brauchen klare Entscheidungen
Der Masterplan zeigt, was passiert, wenn Reformen nicht konsequent umgesetzt werden. Gute Ziele allein reichen nicht aus. Strukturreformen kosten Geld und benötigen politischen Willen und Rückhalt.

Für die Gesundheitsfachberufe ist das eine klare Botschaft: Wer Qualität und eine bessere Versorgung fordert, muss auch die Finanzierung sichern. Ohne klare Zuständigkeiten und verlässliche Mittel bleibt jede Reform riskant. Die Frage ist daher nicht, ob Reformen notwendig sind. Die entscheidende Frage ist, ob Bund und Länder bereit sind, Verantwortung zu übernehmen.


O.G. / physio.de

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BerufsgesetzReformMedizinAusbildung


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eim
Vor 2 Monaten
Also alles wie gehabt.; Keiner will`s am Ende gewesen sein sunglasses
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• PT-Nik
• Teilzeit-Leser
[b]Also alles wie gehabt.; Keiner will`s am Ende gewesen sein [/b][emoji]sunglasses[/emoji]
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eim schrieb:

Also alles wie gehabt.; Keiner will`s am Ende gewesen sein sunglasses

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Christoph CO
Vor 2 Monaten
So ist das. Es ist genügend Geld in einem der teuersten Gesundheitssystemen der Welt, um in großen Mengen überflüssige Leistungen abzugeben. Zur Verbesserung der Ausbildungen der unterschiedlichen Professionen bleibt da natürlich kein finanzieller Spielraum.
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• helmingas
• PT-Nik
So ist das. Es ist genügend Geld in einem der teuersten Gesundheitssystemen der Welt, um in großen Mengen überflüssige Leistungen abzugeben. Zur Verbesserung der Ausbildungen der unterschiedlichen Professionen bleibt da natürlich kein finanzieller Spielraum.
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helmingas
Vor 2 Monaten
Yopp, und solange unsere, von den Wählern berufene käufliche Interessensvertreter nicht allesamt dem Lobbyismus abschwören , wird sich nichts ändern.
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• neocortex666
Yopp, und solange unsere, von den Wählern berufene käufliche Interessensvertreter nicht allesamt dem Lobbyismus abschwören , wird sich nichts ändern.
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helmingas schrieb:

Yopp, und solange unsere, von den Wählern berufene käufliche Interessensvertreter nicht allesamt dem Lobbyismus abschwören , wird sich nichts ändern.

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Christoph CO schrieb:

So ist das. Es ist genügend Geld in einem der teuersten Gesundheitssystemen der Welt, um in großen Mengen überflüssige Leistungen abzugeben. Zur Verbesserung der Ausbildungen der unterschiedlichen Professionen bleibt da natürlich kein finanzieller Spielraum.

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Unsichtbar
Vor 2 Monaten
Eine Ausbildungsvergütung und bessere Praktikumsbetreuung sind kein Luxus, sondern eine Notwendigkeit!
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Eine Ausbildungsvergütung und bessere Praktikumsbetreuung sind kein Luxus, sondern eine Notwendigkeit!
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Unsichtbar schrieb:

Eine Ausbildungsvergütung und bessere Praktikumsbetreuung sind kein Luxus, sondern eine Notwendigkeit!



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