Ambulante Rehabilitation mit 5
Indikationen in Bonn- Alfter
zentral gelegen.
Indikationen Orthopädie,
Neurologie, Kardiologie,
Psychosomatik, Pneumologie
Physiotherapie in Einzel- und auch
Gruppentherapie .
Abwechslungsreicher Arbeitsalltag.
Outdoortherapie, Bewegungsbad,
Aquajogging
Ambulante Rehabilitation und
Heilmittelkunden.
Für jeden Standort gilt:
-Möglichkeit der 4 Tage Woche
- Option des Jobtickets oder
Jobfahrrad
-interne Fortbildungen,
Teammeetings, bezahlte
Dokumentation...
Indikationen in Bonn- Alfter
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Das Ende der Verhandlungsfreiheit: Rückkehr zur Grundlohnsumme
Der für Physiotherapeuten folgenreichste Vorschlag ist die Reformempfehlung Nr. 1: Die Rückkehr zu einer einnahmeorientierten Ausgabenpolitik. Die Kommission stellt fest, dass die Ausgabendynamik der letzten Jahre vor allem durch Preiseffekte getrieben wurde, da Vergütungen teils deutlich über der Einnahmenentwicklung der Krankenkassen stiegen.
Für die Heilmittelerbringer bedeutet dies konkret: Die Vergütungsanstiege sollen künftig wieder strikt an die Entwicklung der beitragspflichtigen Einnahmen der GKV-Mitglieder – die sogenannte Grundlohnsumme – gekoppelt werden. In den vergangenen Jahren war dieser Grundsatz (§ 71 SGB V) in vielen Bereichen gelockert worden, was zu spürbaren Honorarzuwächsen führte. Damit soll nun Schluss sein. Die Kommission empfiehlt eine „globale Begrenzung“, damit die Kosten im Gesundheitswesen nicht schneller wachsen als die Löhne der Beitragszahler.
Moratorium und Streichung der Versorgungsbezogenen Pauschale innerhalb der Blankoverordnung
Neben dieser strategischen Neuausrichtung sieht der Bericht zwei weitere spezifische Einschnitte für die Physiotherapie vor:
- Einjähriges Preismoratorium
- Abschaffung der Verordnungsbezogenen Pauschale Blankoverordnung
Insgesamt setzt die Kommission darauf, dass der Heilmittelbereich durch diese „Disziplinierung“ der Preise einen signifikanten Beitrag zur Schließung der Finanzlücke leistet.Für das Jahr 2027 sollen die Preise für Heilmittel vollständig eingefroren werden. Die Kommission erhofft sich davon eine sofortige Entlastung der GKV um ca. 0,7 Milliarden Euro (Empfehlung Nr. 24).
Die erst kürzlich eingeführte gesonderte Pauschale je Blankoverordnung soll wieder gestrichen werden. Dies soll weitere 0,2 Milliarden Euro jährlich einsparen (Empfehlung Nr. 25).
Weitsichtige Warnung: Brünger behält Recht
Dass diese Entwicklung eintreten würde, ist für Branchenkenner keine Überraschung. Bereits vor einem Jahr sah der Physiotherapeut und Gesundheitsökonom (B.A.) Volker Brünger diese Rückabwicklung kommen (wir berichteten). Er bewertete die drohende Rückkehr zur strikten Grundlohnsummenbindung als fatalen Rückschritt. In seiner damaligen Analyse warnte er eindringlich davor, dass eine erneute Deckelung die mühsam erzielten Erfolge bei der Attraktivität des Berufs zunichtemachen würde.
Brünger betonte schon damals, dass die Entkoppelung von der Grundlohnsumme die einzige Möglichkeit war, dem Fachkräftemangel durch marktgerechte Gehälter entgegenzuwirken. Aus seiner Sicht bedeutet die nun empfohlene Strategie einen Rückfall in eine staatlich verordnete Mangelverwaltung, die steigende Betriebskosten und die Inflation ignoriert. Die aktuellen Empfehlungen der Kommission bestätigen heute seine Befürchtung, dass die finanzielle Belastbarkeit der GKV erneut über die notwendige Existenzsicherung der Praxen gestellt wird.
Höhere Zuzahlungen für Patienten
Auch die Patienten werden zur Kasse gebeten, was indirekt die Arbeit in den Praxen beeinflusst. Die Reformempfehlung Nr. 2 sieht vor, die seit 2004 nahezu unveränderten Zuzahlungsgrenzen an die Inflation anzupassen. Ziel ist ein „realwertiges Niveau“, was für die Versicherten eine Mehrbelastung und für die Praxen einen höheren Verwaltungsaufwand beim Einzug der Gelder bedeuten könnte. Diese Maßnahme wird in die Kategorie B eingestuft, da die Auswirkungen auf die Verteilungsgerechtigkeit als „unsicher“ gelten.
Ein Fazit mit Fragezeichen
Ob die vorgeschlagenen Maßnahmen in der Physiotherapie so kommen werden, weiß heute noch niemand. Die Politik hat durch das enorme Volumen der 66 Empfehlungen (insgesamt 42,3 Mrd. Euro für 2027) einen großen Ermessensspielraum und kann wählen, welche Daumenschrauben sie tatsächlich anzieht. Die Erfahrung der letzten Jahrzehnte zeigt aber leider, dass derjenige verschont wird, der am lautesten schreit – und Therapeuten gehörten in der Vergangenheit leider nicht zu den Schreihälsen.
Mit Ausnahme der Vereinten Therapeuten (VT) und der Therapeuten-am-Limit (TAL) vielleicht.
Katja Ibsen / physio.de
FinanzKommissionGrundlohnsummeBindungBlankoverordnungVergütungVTTAL
Und erfolgreich waren diese Instrumente nachweisbar auch nicht.
Dennoch ist die Situation eine andere als damals.
Das Moratorium dient als Notfallmassnahme als Vorbereitung für Strukturreformen, die im
Herbst kommen sollen.
Dort geht es dann ums Eingemachte.
Welche Rolle wird die Physiotherapie spielen und wird sie ggf. strukturell gestärkt?
Stellschrauben hätten wir viele, um die Grundlohnsummenbindung deutlich zu überkompensieren.
Sollte es allerdings dabei bleiben, einfach nur wieder die Mottenkiste auszupacken, werden wir wieder auf den alten Pfad einschwenken.
Dieses Mal wird es deutlich schneller kritisch werden.
Anders als 2017 haben wir unsere berufsspezifische Demographie sehr deutlich im Nacken und anders als damals ist der Fachkräftemangel voll ausgeprägt.
Anders als damals wird der Schlüssel nicht in Protesten liegen, sondern in Strukturreformen, die wir mitgestalten müssen.
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Es grüßt ein Kollege, der Sie sehr schätzt.
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Sebastian Rappold schrieb:
Wenn ich Sie richtig verstehe, sind also Proteste nicht zielführend, sondern die enge Zusammenarbeit mit den entsprechenden Politikern um an den von Ihnen genannten Stellschrauben zu drehen?
Es grüßt ein Kollege, der Sie sehr schätzt.
Das geht aber angesichts der Personalabdeckung und der Praxisstruktur aber gar nicht. Wir haben die Kapazitäten nicht und treten außerdem in einen Schrumpfungsprozess ein.
Wir müssen also mehr Patienten (+30%) mit weniger Therapierenden (-25%) versorgen.
Das geht nur über Strukturreformen.
Denkbar wäre eine Reform der Leistungsbeschreibung und eine Kürzung der Therapiezeit auf 15 min. Damit hätte man rechnerisch das Problem erledigt.
Es ist natürlich völlig klar, dass das nicht funktionieren wird.
Aber es wird in die Richtung gehen und somit wird ein Teil der zukünftigen Honorarsteigerungen mit Strukturreformen verbunden sein, die uns als Berufsstand eine Menge abverlangen werden, weil viele Praxen überhaupt nicht darauf ausgelegt sind.
Die gleichen Konzentrationsprozesse wie in allen Bereichen des Gesundheitswesens stehen uns ebenfalls bevor.
Die kommenden Gestaltungsspielräume werden daher weniger politisch als unternehmerisch sein.
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Jens Uhlhorn schrieb:
@Sebastian Rappold Wenn die Krankenhausreform mit den entsprechenden Auswirkungen kommt und die anderen Themen (ambulant vor stationär plus mehr Prävention) umgesetzt werden, werden deutlich mehr Patienten zu versorgen sein.
Das geht aber angesichts der Personalabdeckung und der Praxisstruktur aber gar nicht. Wir haben die Kapazitäten nicht und treten außerdem in einen Schrumpfungsprozess ein.
Wir müssen also mehr Patienten (+30%) mit weniger Therapierenden (-25%) versorgen.
Das geht nur über Strukturreformen.
Denkbar wäre eine Reform der Leistungsbeschreibung und eine Kürzung der Therapiezeit auf 15 min. Damit hätte man rechnerisch das Problem erledigt.
Es ist natürlich völlig klar, dass das nicht funktionieren wird.
Aber es wird in die Richtung gehen und somit wird ein Teil der zukünftigen Honorarsteigerungen mit Strukturreformen verbunden sein, die uns als Berufsstand eine Menge abverlangen werden, weil viele Praxen überhaupt nicht darauf ausgelegt sind.
Die gleichen Konzentrationsprozesse wie in allen Bereichen des Gesundheitswesens stehen uns ebenfalls bevor.
Die kommenden Gestaltungsspielräume werden daher weniger politisch als unternehmerisch sein.
Gleichzeitig möchte ich anmerken, dass es schon eigenwillig ist, dass wir immer noch reichlich Praxen haben, die im 30-Minuten-Takt agieren. Will ich also einem Patienten die Zuzahlung erlassen, mache ich mich strafbar wegen Wettbewerbsverzerrung, behandle ich ihn aber kostenfrei, geht das schon klar...
Es wird nicht zu verhindern sein, dass Praxen freiwillig kostenfrei länger therapieren, allerdings -zumindest im städtischen Raum- muss und wird es zu einer Konsolidierung des Marktes kommen. Nur durch Bündelung in Verbindung mit o.g. Maßnahmen können Kräfte entstehen, die dem künftigen Patientenstrom strukturiert begegnen und entsprechen kanalisieren werden.
Thema Heimbesuch: Fährt ein Therapeut für 20 Patienten ins Heim oder 20 Therapeuten für je einen?
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Dorsovolar schrieb:
In Bezug auf die Reform der Leistungsbeschreibung sei gesagt, dass hier nun endlich ernsthaft über die Einbindung technischer Möglichkeiten wie Lymphomat, Vacumed uws. verhandelt werden muss. Ich sehe ungeachtet der vermehrten Durchführung von Gruppentherapien, Einbringung technischer Hilfsmittel sowie der massiven Entlastung im bürokratischen Bereich wenig Möglichkeiten, den zukünftigen Zustrom an Patienten zu bewältigen.
Gleichzeitig möchte ich anmerken, dass es schon eigenwillig ist, dass wir immer noch reichlich Praxen haben, die im 30-Minuten-Takt agieren. Will ich also einem Patienten die Zuzahlung erlassen, mache ich mich strafbar wegen Wettbewerbsverzerrung, behandle ich ihn aber kostenfrei, geht das schon klar...
Es wird nicht zu verhindern sein, dass Praxen freiwillig kostenfrei länger therapieren, allerdings -zumindest im städtischen Raum- muss und wird es zu einer Konsolidierung des Marktes kommen. Nur durch Bündelung in Verbindung mit o.g. Maßnahmen können Kräfte entstehen, die dem künftigen Patientenstrom strukturiert begegnen und entsprechen kanalisieren werden.
Thema Heimbesuch: Fährt ein Therapeut für 20 Patienten ins Heim oder 20 Therapeuten für je einen?
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Unsichtbar schrieb:
@Dorsovolar Eine Regelleistungszeit bei KG/MT von 20 Minuten ( +/- 10% ) plus 7,5 Minuten für Therapienebentätigkeiten ist schon lange überfällig und mit Blick auf die Ergotherapie niemanden mehr anders zu erklären. Ein 30 Minutentakt wird dann die praktische Konsequenz sein, auch um überhaupt noch die Therapeutinnen im Beruf halten zu können.
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Matt Gere schrieb:
Wie würde so eine Reform der Leistungsbeschreibung aussehen? Wie kann man sich das vorstellen?
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Dorsovolar schrieb:
@Unsichtbar Richtig, wenn die 7,5 Minuten denn auch finanziert werden. Dies wage ich zu bezweifeln, in der Sache bin ich aber bei Dir. Nur so hast Du noch keine Lösung in Sachen Patientenversorgung der Zukunft gefunden, maximal eine Verbesserung der Rahmenbedingungen, nach denen es im Moment weiß Gott nicht aussieht
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Unsichtbar schrieb:
@Dorsovolar Es gibt keine Lösung! Das Therapieangebot wird sich so oder so reduzieren. Spannend was die Kommission zu Knie Tep-OP's vorgeschlagen hat. Wenn wirklich jeder Dritte auf die OP verzichtet sind die Beschwerden ja nicht weg und es muss an dessen Stelle eine langwierige konservative Therapie folgen. Und?
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anika666 schrieb:
@Dorsovolar Aber viele der 30 Minuten Praxen haben keine Rezi. Wir arbeiten im 25 Minutentakt ohne Rezi, weil es sich für eine kleine Praxis überhaupt nicht rechnet, eine vollbesetzte Rezeption zu haben. Damit bleibt die Zeit am Patienten ähnlich. Meine Konsequenz aus diesem Schlamassel ist, jetzt doch noch den Physio HP zu machen und auch entsprechend zu bewerben. Ob noch jemand Geld für so was hat, ist zwar die andere Frage, aber als Mischkalkulation vielleicht interessant. Außerdem werde ich bei Blankoverordnungen dann durchaus den ein oder anderen Doppeltermin einschieben, im 15 Minutentakt selbstverständlich. Und dann hoffe ich, dass die Blankos ausgeweitet werden.
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Schippi schrieb:
@Dorsovolar woher weiß du das es vermehrte Gruppentherapien gibt????
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Dorsovolar schrieb:
Ich weiß gar nichts, ich habe gesagt, dass ich dies als Lösungsansatz sehe. Mehr Patienten bei weniger Therapeuten=Bündelung der Therapie. Ganz einfach, dieses Phänomen sehen wir -allerdings wohl eher aus Kostengründen- in den Rehakliniken schon jetzt
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Sarah Gerbert schrieb:
@Dorsovolar tja, und entsprechend mies im Zustand kommen sie dann bei uns in der Praxis an. Dann müssen wir es halt richten. Versteh die Einsparungsdenke und Bündelungsdenke nicht. Da kommt nicht wirklich was dabei heraus. Der Arbeitsaufwand bleibt irgendwo trotzdem der gleiche, nur das es sich halt auf uns verlagert.
Rezi, Telefon/Ab, aufräumen, auffüllen, spontane Leute betreuen,die dastehen und Termine wollen, Diskussionen führen, warum das dauert mit Terminen kriegen etc.
So der riesige Luxus ist das nicht.
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Sarah Gerbert schrieb:
@anika666 ist bei uns genau das gleiche. 30 min für ALLES.
Rezi, Telefon/Ab, aufräumen, auffüllen, spontane Leute betreuen,die dastehen und Termine wollen, Diskussionen führen, warum das dauert mit Terminen kriegen etc.
So der riesige Luxus ist das nicht.
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Unsichtbar schrieb:
@Sarah Gerbert Deswegen spreche ich ja auch von Therapienebentätigkeiten. Wenn für dich allgemeine Bürotätigkeit und Counter dazugehören.
Die "Tja"-Mentalität ist in diesem Zusammenhang leider nicht angebracht.
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Dorsovolar schrieb:
@Sarah Gerbert Das mag alles sein, aber anstatt auf die eigenen Ansprüche zu setzen sollte man lieber einen Blick in die Wirklichkeit der Zukunft setzen. Alles andere ist "Nach mir die Sintflut". Wir sollten anfangen, uns zu öffnen für den Gedanken, dass sich Dinge signifikant ändern werden und das Verhandlungen um 1% mehr oder weniger nicht mehr die Hauptproblematik sein werden.
Die "Tja"-Mentalität ist in diesem Zusammenhang leider nicht angebracht.
Wie viel Ostfriesen braucht man um eine Glühlampe einzuschrauben? Antwort: Drei. Einen, der die Glühlampe hält und zwei, die den Stuhl drehen.
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Unsichtbar schrieb:
@Dorsovolar Wieso? Eine Bekannte hat vor zwei Wochen den letzten Termin in diesem Jahr vergeben. Das ist nicht unser Problem und mehr Geld wird es auch nicht lösen.
Wie viel Ostfriesen braucht man um eine Glühlampe einzuschrauben? Antwort: Drei. Einen, der die Glühlampe hält und zwei, die den Stuhl drehen.
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Sarah Gerbert schrieb:
@Unsichtbar gehören sie wohl. Dafür muß ich aber nicht im 20min-Rhythmus knechten UND das Gehalt einer Rezi mit erwirtschaften. Dann lieber so.
Was sich signifikant ändert lass ich jetzt mal ganz entspannt auf mich zukommen.
Besser wird es mit der Einsparungspolitik sicher nicht.
Andererseits führt dies fast mit Sicherheit dazu, das in unserem hochmaroden Physiotherapeutensystem so einiges weg bricht.
Was definitiv nicht weg brechen wird, ist die Nachfrage nach den wenigen verbleibenden Therapeuten.
Siehe Pflege. Dort können Bewohnerplätze nicht belegt werden,weil kein Personal zu bekommen ist.
Und es ist für manche Heime nicht zu bekommen, weil auch Pflegekräfte sehr genau wissen, wo sie nicht arbeiten wollen. Weil das Gehalt/dasBetriebsklima/die Heimleitung etc. unattraktiv sind.
So wird das auch in der Physiotherapie on top zu den sowieso schon bestehenden Problemen hinzu kommen.
Ich sag es ganz offen: ich leiste mir meine "Tja"-Mentalität ganz abgeklärt. Und warum auch nicht?
Ich bin lange genug dabei, um zu sehen,wie es läuft.
Wenn die Bedingungen nach dem einzigen echten Aufschwung der letzten 20 Jahre jetzt wieder nach unten korrigiert werden, okay.
Das heißt für mich, das die Nachfrage nach meiner Arbeitskraft und Expertise vermutlich noch mehr steigt.
Dann picke ich ganz ehrlich und ungeniert die Rosinen heraus. Schließlich mache auch ich meinen Job, um davon leben zu können. Und das vorrangig so gut wie möglich.
Und wenn es keine Rosinen mehr gibt, dann bin ich ebenfalls ganz offen: ich muß nicht zwingend in diesem Beruf bleiben.
Ich ecke mit dieser Aussage jetzt vermutlich an. Das möchte ich evtl auch.
Ich könnte auch sagen: nach mir die Sintflut ist schon vorüber.
Ich schwimme, wenn es so weit ist, ganz obenauf mit. Und zwar stoisch und ohne mich daran aufzureiben.
Ich bin nicht an den Zuständen Schuld.
Ändern kann ich an der kommenden Flutwelle auch nichts.
Also schau ich notgedrungen, wie ich am besten damit klar komme.
Sorry to say that so.
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Sarah Gerbert schrieb:
@Dorsovolar ich stimme dir in weiten Teilen zu. Wie üblich.
Was sich signifikant ändert lass ich jetzt mal ganz entspannt auf mich zukommen.
Besser wird es mit der Einsparungspolitik sicher nicht.
Andererseits führt dies fast mit Sicherheit dazu, das in unserem hochmaroden Physiotherapeutensystem so einiges weg bricht.
Was definitiv nicht weg brechen wird, ist die Nachfrage nach den wenigen verbleibenden Therapeuten.
Siehe Pflege. Dort können Bewohnerplätze nicht belegt werden,weil kein Personal zu bekommen ist.
Und es ist für manche Heime nicht zu bekommen, weil auch Pflegekräfte sehr genau wissen, wo sie nicht arbeiten wollen. Weil das Gehalt/dasBetriebsklima/die Heimleitung etc. unattraktiv sind.
So wird das auch in der Physiotherapie on top zu den sowieso schon bestehenden Problemen hinzu kommen.
Ich sag es ganz offen: ich leiste mir meine "Tja"-Mentalität ganz abgeklärt. Und warum auch nicht?
Ich bin lange genug dabei, um zu sehen,wie es läuft.
Wenn die Bedingungen nach dem einzigen echten Aufschwung der letzten 20 Jahre jetzt wieder nach unten korrigiert werden, okay.
Das heißt für mich, das die Nachfrage nach meiner Arbeitskraft und Expertise vermutlich noch mehr steigt.
Dann picke ich ganz ehrlich und ungeniert die Rosinen heraus. Schließlich mache auch ich meinen Job, um davon leben zu können. Und das vorrangig so gut wie möglich.
Und wenn es keine Rosinen mehr gibt, dann bin ich ebenfalls ganz offen: ich muß nicht zwingend in diesem Beruf bleiben.
Ich ecke mit dieser Aussage jetzt vermutlich an. Das möchte ich evtl auch.
Ich könnte auch sagen: nach mir die Sintflut ist schon vorüber.
Ich schwimme, wenn es so weit ist, ganz obenauf mit. Und zwar stoisch und ohne mich daran aufzureiben.
Ich bin nicht an den Zuständen Schuld.
Ändern kann ich an der kommenden Flutwelle auch nichts.
Also schau ich notgedrungen, wie ich am besten damit klar komme.
Sorry to say that so.
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Janine Lang schrieb:
@Sarah Gerbert Wir arbeiten auch so. Eine Rezi haben wir 7 mit die Woche. Die rechnet aber nur ab und legt an. Eine voll besetzte Rezeption geht halt in kleinen Praxen nicht. Und in einer großen mit 20 oder mehr Therapeuten mag,zumindest ich, nicht mehr arbeiten
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Inche schrieb:
Die Rezeption würde sich mit der vereinfachung einiger Paramether zb beginn in 4 Wochen ab Austellung,Gültigkeit ab dem ersten Termin inkl PD 3 o der 6 Monate.24 Wochenstunden an 3 Tagen,Kein einziehen der Zuzahlung mehr durch uns.Und noch einiges mehr.Digital zb Über das Praxisprogram Managten lassen.Rezepte vereinfachungen u eine Ki Prüfung über die Arztsoftwear und unsere.Verhindert fehler.Dann brauchen wir Rezeptionskräte bald nicht mehr u der Rest gehört in die Patienten Zeit des Therapruten.So das die Nebentätigkeiten wie Reinigung u Werbung für Privatleistungen u Planung ebenfalls gut in die Arbeitswoche passen
Wo besteht der Unterschied für dich als Therapeut ob du drei oder 25 Kollegen hast?
Wir haben 5 Rezikräfte auf 25 Therapeuten und 2 Sportwissenschaftler und alles ist harmonisch.Ich arbeite auch seit 20 Jahren im 20 min Rhythmus. Es ist die Einstellung jedes einzelnen, die man dazu benötigt.
In der Ausbildung hab ich schon gehört, wie können nicht allen helfen. Ich gebe mein Bestes, wenn es reicht reicht es, wenn es nicht reicht, dann halt nicht. Wenn das System es nicht hergibt, opfere ich mich nicht auf.
Ich überlege auch auf 15 min runter zu gehen und dann Pausen einzubauen für Doku.
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Andreas Bock schrieb:
@Janine Lang
Wo besteht der Unterschied für dich als Therapeut ob du drei oder 25 Kollegen hast?
Wir haben 5 Rezikräfte auf 25 Therapeuten und 2 Sportwissenschaftler und alles ist harmonisch.Ich arbeite auch seit 20 Jahren im 20 min Rhythmus. Es ist die Einstellung jedes einzelnen, die man dazu benötigt.
In der Ausbildung hab ich schon gehört, wie können nicht allen helfen. Ich gebe mein Bestes, wenn es reicht reicht es, wenn es nicht reicht, dann halt nicht. Wenn das System es nicht hergibt, opfere ich mich nicht auf.
Ich überlege auch auf 15 min runter zu gehen und dann Pausen einzubauen für Doku.
Wir sollen ausdrücklich mehr Verantwortung in der Primär-Versorgung übernehmen.
Deshalb schildere ich im Folgenden mal eine für mich wichtige Reihenfolge der
weiteren Planung: Wir müssen sofort und auf Augenhöhe mit an den Verhandlungstisch der Gremien: Dort ist als "dickes Brett" gleich zu Beginn zu klären,
dass wir eine gewünschte und notwendige Umverteilung der Mittel/Gelder zur
Ermöglichung unserer Arbeit im System brauchen. "Mehr konservativ bei guter Qualität" muss allen Beteiligten klar sein und nicht weiter angezweifelt werden.
Sonst wird es leider wirklich im Ergebnis ein Abstieg! Wir brauchen sowohl Quantität,
das heißt deutlich mehr Fachkräfte und die Ausbildungs/Studien-Reform baldmöglichst.
Quantität muss auch wachsen dürfen in Korrelation zum medizinischen Bedarf, das heißt weg von der Mangelversorgung mit der Gießkanne hin zu besseren Therapie-
Ergebnissen. - Ja, so komplex ist es leider, wenn die Politik jahrzehntelang nichts
wirklich regelt. Und dann reden wir mal über Qualität: 30 Minuten festschreiben, von wegen 15 Minuten. - Das muss endlich aufhören weil es zentral für die Berufsflucht
verantwortlich ist! Ich würde 30-45-60 Minuten gestaffelt je nach Diagnose und Indikation festschreiben lassen und den Akkord-Irrsinn sofort unterbinden. Siehe EU-Ausland. Der 15 Minuten Takt ist kontraproduktiv sowohl für Patienten als auch für Therapeuten und gehört endlich auf den Friedhof der Geschichte. Vielleicht holen wir so einige ausgestiegene gute Physio´s zurück. Die Ausbildungs/Studienreform muss
qualitativ hochwertig werden und Zertifikatsleistungen selbstverständlich beinhalten. Kein Schulgeld mehr und von einer Ausbildungsvergütung darf nicht nur geträumt werden, da auch ein Physiotherapeut nicht nur von Luft, Liebe und Idealismus leben kann. Wir müssen JETZT klar und selbstbewußt fordern, damit wir respektiert werden!
Der Weg zum Erfolg ist wichtiger als der Erfolg. Denn Erfolge kommen automatisch, wenn der Weg stimmt: - In dieser Reihenfolge kann es gut werden! Dafür wäre ich im
Gegenzug bereit, das einjährige Preis-Moratorium zu "schlucken", aber wirklich nur mit der Perspektive auf "echte Ergebnisse". Langfristig gehört unser Honorar über das
Niveau der Grundlohnsumme: Das muss dann verhandelt werden.
Ach ja, die extrem teure TI / ePA ist aktuell immer noch so schlecht in der Umsetzung und im Nutzen: Das kann auch weg, ohne das etwas Wichtiges fehlt.
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Physiobalance schrieb:
@Dorsovolar - Moment mal! Bitte keine falschen Schlussfolgerungen aus angekündigten Sparvorschlägen ziehen, die noch verhandelt werden müssen.
Wir sollen ausdrücklich mehr Verantwortung in der Primär-Versorgung übernehmen.
Deshalb schildere ich im Folgenden mal eine für mich wichtige Reihenfolge der
weiteren Planung: Wir müssen sofort und auf Augenhöhe mit an den Verhandlungstisch der Gremien: Dort ist als "dickes Brett" gleich zu Beginn zu klären,
dass wir eine gewünschte und notwendige Umverteilung der Mittel/Gelder zur
Ermöglichung unserer Arbeit im System brauchen. "Mehr konservativ bei guter Qualität" muss allen Beteiligten klar sein und nicht weiter angezweifelt werden.
Sonst wird es leider wirklich im Ergebnis ein Abstieg! Wir brauchen sowohl Quantität,
das heißt deutlich mehr Fachkräfte und die Ausbildungs/Studien-Reform baldmöglichst.
Quantität muss auch wachsen dürfen in Korrelation zum medizinischen Bedarf, das heißt weg von der Mangelversorgung mit der Gießkanne hin zu besseren Therapie-
Ergebnissen. - Ja, so komplex ist es leider, wenn die Politik jahrzehntelang nichts
wirklich regelt. Und dann reden wir mal über Qualität: 30 Minuten festschreiben, von wegen 15 Minuten. - Das muss endlich aufhören weil es zentral für die Berufsflucht
verantwortlich ist! Ich würde 30-45-60 Minuten gestaffelt je nach Diagnose und Indikation festschreiben lassen und den Akkord-Irrsinn sofort unterbinden. Siehe EU-Ausland. Der 15 Minuten Takt ist kontraproduktiv sowohl für Patienten als auch für Therapeuten und gehört endlich auf den Friedhof der Geschichte. Vielleicht holen wir so einige ausgestiegene gute Physio´s zurück. Die Ausbildungs/Studienreform muss
qualitativ hochwertig werden und Zertifikatsleistungen selbstverständlich beinhalten. Kein Schulgeld mehr und von einer Ausbildungsvergütung darf nicht nur geträumt werden, da auch ein Physiotherapeut nicht nur von Luft, Liebe und Idealismus leben kann. Wir müssen JETZT klar und selbstbewußt fordern, damit wir respektiert werden!
Der Weg zum Erfolg ist wichtiger als der Erfolg. Denn Erfolge kommen automatisch, wenn der Weg stimmt: - In dieser Reihenfolge kann es gut werden! Dafür wäre ich im
Gegenzug bereit, das einjährige Preis-Moratorium zu "schlucken", aber wirklich nur mit der Perspektive auf "echte Ergebnisse". Langfristig gehört unser Honorar über das
Niveau der Grundlohnsumme: Das muss dann verhandelt werden.
Ach ja, die extrem teure TI / ePA ist aktuell immer noch so schlecht in der Umsetzung und im Nutzen: Das kann auch weg, ohne das etwas Wichtiges fehlt.
Ich habe in einigen großen Praxen und auch einem Krankenhaus gearbeitet. Es gab immer irgendeinen Zickenkrieg. Hab ich keine Lust mehr drauf. Ich bin nicjt so der zickig Typ, eher direkt und geradeaus. Damit bin ich dann zum Teil angeeckt. Oder ich dachte ich halt mich da raus, dann wird man häufig doch irgendwie mit reingezogen.
Kleine Praxis, wenige aber tolle Kollegen ich möchte nicht mehr tauschen. Schön wenn es bei euch harmonisch ist das freut mich und ich weis auch das es nicht überall zickig ist. Ist halt meine Erfahrung.
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Janine Lang schrieb:
@Andreas Bock
Ich habe in einigen großen Praxen und auch einem Krankenhaus gearbeitet. Es gab immer irgendeinen Zickenkrieg. Hab ich keine Lust mehr drauf. Ich bin nicjt so der zickig Typ, eher direkt und geradeaus. Damit bin ich dann zum Teil angeeckt. Oder ich dachte ich halt mich da raus, dann wird man häufig doch irgendwie mit reingezogen.
Kleine Praxis, wenige aber tolle Kollegen ich möchte nicht mehr tauschen. Schön wenn es bei euch harmonisch ist das freut mich und ich weis auch das es nicht überall zickig ist. Ist halt meine Erfahrung.
Falls du es noch nicht mitgekriegt hast: es soll GESPART werden.
Rate mal, wie viele deiner Forderungen in der aktuellen Sparpolitik uns betreffend berücksichtigt sind?
Ich glaube, wir können schon froh sein, wenn alles so bleibt, wie es ist.
Wobei ich dir allerdings in jedem genannten Punkt recht gebe.
Nur interessiert das die Verantwortlichen halt nicht.
Davor nicht und aktuell noch viel weniger.
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Sarah Gerbert schrieb:
@Physiobalance schöne neue Welt...
Falls du es noch nicht mitgekriegt hast: es soll GESPART werden.
Rate mal, wie viele deiner Forderungen in der aktuellen Sparpolitik uns betreffend berücksichtigt sind?
Ich glaube, wir können schon froh sein, wenn alles so bleibt, wie es ist.
Wobei ich dir allerdings in jedem genannten Punkt recht gebe.
Nur interessiert das die Verantwortlichen halt nicht.
Davor nicht und aktuell noch viel weniger.
Warum so pessimistisch?
Es gibt 66 Sparvorschläge mit
viel Einsparvolumen.
Wenn wir jetzt nicht klar und deutlich artikulieren wo wir
hin wollen und wo man uns
als Teil der Primärversorgung
schon sieht, dann haben wir
nach schwachem Start stark
nachgelassen und leider
neben den etablierten
Lobbygruppen immer noch
kein „Standing“. Das kann ja
wohl nicht das Ziel sein!
Wenn wir uns nicht mit allem
Engagement für positive
Veränderungen einsetzen, wer sollte das für uns tun ?
Die EU hilft uns schon mit
ihrer Forderung nach
deutlich angehobenen
Ausbildungsstandards.
Frau Warken sollte bei
uns eine gewisse Ambition
wahrnehmen. Wer anregen
will sollte erstmal anregend
sein! - Oder?
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Physiobalance schrieb:
@Sarah Gerbert
Warum so pessimistisch?
Es gibt 66 Sparvorschläge mit
viel Einsparvolumen.
Wenn wir jetzt nicht klar und deutlich artikulieren wo wir
hin wollen und wo man uns
als Teil der Primärversorgung
schon sieht, dann haben wir
nach schwachem Start stark
nachgelassen und leider
neben den etablierten
Lobbygruppen immer noch
kein „Standing“. Das kann ja
wohl nicht das Ziel sein!
Wenn wir uns nicht mit allem
Engagement für positive
Veränderungen einsetzen, wer sollte das für uns tun ?
Die EU hilft uns schon mit
ihrer Forderung nach
deutlich angehobenen
Ausbildungsstandards.
Frau Warken sollte bei
uns eine gewisse Ambition
wahrnehmen. Wer anregen
will sollte erstmal anregend
sein! - Oder?
Wie und in welcher Form und vor allem bei wem willst du dich denn positionieren?
So, das du vor allen anderen, die alle lauter schreien, gehört wirst?
Wir sollen also Teil der Primärversorgung sein. Oder werden.
Das kostet aber. Siehst du da irgendwelche Anzeichen, das da jemand Geld dafür in die Hand nehmen möchte?
Für mich ist die Honorarbeschneidung der Psychotherapeuten ein glasklares Zeichen. Einen Beruf unattraktiver machen, in dem Termine jetzt schon nicht zu kriegen sind.
Ich meine, das psychische Erkrankungen in den Top 3 sind.
Dann ist das natürlich genau die richtige Maßnahme.
Und das wird auch bei uns vermutlich in irgendeiner Form so kommen.
Es gibt einen großen Topf Geld im Gesundheitsbereich.
Und der soll jetzt kleiner werden.
Jetzt denk mal nach: wer verteidigt seinen Bereich wohl erfolgreicher?
Gut vernetzte, monetär gut ausgestattete Interessengruppen?
Oder Randgruppen wie wir, bei denen seit Jahrzehnten Missstände ignoriert werden?
Ich bin sehr gespannt, wie dein Rezept aussehen soll und wo du es anbringen willst. Und zwar so, das es in kürzester Zeit wirkt. Das muß es nämlich.
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Sarah Gerbert schrieb:
@Physiobalance klar und deutlich artikulieren tun alle, vor allem die etablierten Lobbygruppen.
Wie und in welcher Form und vor allem bei wem willst du dich denn positionieren?
So, das du vor allen anderen, die alle lauter schreien, gehört wirst?
Wir sollen also Teil der Primärversorgung sein. Oder werden.
Das kostet aber. Siehst du da irgendwelche Anzeichen, das da jemand Geld dafür in die Hand nehmen möchte?
Für mich ist die Honorarbeschneidung der Psychotherapeuten ein glasklares Zeichen. Einen Beruf unattraktiver machen, in dem Termine jetzt schon nicht zu kriegen sind.
Ich meine, das psychische Erkrankungen in den Top 3 sind.
Dann ist das natürlich genau die richtige Maßnahme.
Und das wird auch bei uns vermutlich in irgendeiner Form so kommen.
Es gibt einen großen Topf Geld im Gesundheitsbereich.
Und der soll jetzt kleiner werden.
Jetzt denk mal nach: wer verteidigt seinen Bereich wohl erfolgreicher?
Gut vernetzte, monetär gut ausgestattete Interessengruppen?
Oder Randgruppen wie wir, bei denen seit Jahrzehnten Missstände ignoriert werden?
Ich bin sehr gespannt, wie dein Rezept aussehen soll und wo du es anbringen willst. Und zwar so, das es in kürzester Zeit wirkt. Das muß es nämlich.
In diesem Zusammenhang sind die wir Dir geforderten Maßnahmen bestimmt nett, aber m.E. nicht zielführend. Ich persönlich benötige weniger Respekt als vielmehr eine umsetzbare Leistungsbeschreibung, die es mir ermöglicht, die vorhandenen Ressourcen optimal einzusetzen.
Ohne apparative Unterstützung wird in Zukunft nichts gehen, selbst wenn Du, was ich für illusorisch halte, bei den von Dir genannten Taktungen der Behandlungseinheiten ein paar Therapeuten in den Beruf zurückholst. Die könnten heute locker schon einen Job finden, es gibt genügend Praxen, die im 30-Minuten-Takt arbeiten, auch mit Rezi.
Nein, hier geht es um Realitäten, denen Du nicht ausschließlich mit Geld und Taktungs-Wunschschlössern wirst entgegnen können
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Dorsovolar schrieb:
@Physiobalance Ich darf anmerken, dass ich keinen Schluss aus den noch nicht final bestehenden Verhandlungsergebnissen gezogen habe sondern vielmehr eine unumstößliche Tatsache benannt habe, die ungeachtet der Verhandlungen stattfinden wird: weniger junge (Therapeuten) werden sich um immer mehr alte Menschen kümmern müssen.
In diesem Zusammenhang sind die wir Dir geforderten Maßnahmen bestimmt nett, aber m.E. nicht zielführend. Ich persönlich benötige weniger Respekt als vielmehr eine umsetzbare Leistungsbeschreibung, die es mir ermöglicht, die vorhandenen Ressourcen optimal einzusetzen.
Ohne apparative Unterstützung wird in Zukunft nichts gehen, selbst wenn Du, was ich für illusorisch halte, bei den von Dir genannten Taktungen der Behandlungseinheiten ein paar Therapeuten in den Beruf zurückholst. Die könnten heute locker schon einen Job finden, es gibt genügend Praxen, die im 30-Minuten-Takt arbeiten, auch mit Rezi.
Nein, hier geht es um Realitäten, denen Du nicht ausschließlich mit Geld und Taktungs-Wunschschlössern wirst entgegnen können
Primärversorgungssystem im
Bundesgesundheitsministerin
nicht nur teilzunehmen,
sondern sich dort aktiv mit
den genannten Forderungen
einzubringen. Das sollten sie
in ruhiger, sachlicher und
konstruktiver Weise tun und
unsere Lösungsangebote dort bei Frau Warken im Gremium vortragen.
Am besten flankiert man dieses Engagement mit breiter
Berichterstattung in seriösen Medien. Gute überzeugende
Argumente auch für die breite
interessierte Öffentlichkeit und das Ganze ohne Geschrei und
sonstige Selbstdarstellungs-
Rituale wären doch ein offen
stehender und sogar gewünschter Weg 🙂!
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Physiobalance schrieb:
@Sarah Gerbert Unsere Verbände (Plural) sind dafür da, am Fachdialog zum
Primärversorgungssystem im
Bundesgesundheitsministerin
nicht nur teilzunehmen,
sondern sich dort aktiv mit
den genannten Forderungen
einzubringen. Das sollten sie
in ruhiger, sachlicher und
konstruktiver Weise tun und
unsere Lösungsangebote dort bei Frau Warken im Gremium vortragen.
Am besten flankiert man dieses Engagement mit breiter
Berichterstattung in seriösen Medien. Gute überzeugende
Argumente auch für die breite
interessierte Öffentlichkeit und das Ganze ohne Geschrei und
sonstige Selbstdarstellungs-
Rituale wären doch ein offen
stehender und sogar gewünschter Weg 🙂!
b.) von 2 verschiedenen Perspektiven ausgehen müssen: der Einzel- oder Kleinstpraxis mit 1 oder 2 Angestellten oder eben den Zentren wie von meiner Wenigkeit und anderen hier. Ich kenne halt beide Seiten und sehe beide Blickwinkel:
In kleineren Praxen ist diese Mentalität quasi (nachvollziehbares) Programm, wo keine MTT oder große Gruppenräume vorhanden sind, ist man schnell dabei, sich die Rosinen unter den ausschließlich vorhandenen Einzelbehandlungen herauszusuchen. Klares Privileg, sei gegönnt, hilft dem System nicht weiter.
Ich spreche gezielt von den großen Praxen, die mit technischen Mitteln und einer großen Zahl an Therapeuten ein ganz anderes Behandlungsspektrum anbieten und hier auch effizienter (nicht besser, nicht verwechseln...wink) arbeiten können.
Beispiel: Vacumed oder Lymphomaten kompensieren MLD, Antigravitationslaufbänder die Gangschule und verhindern frühzeitig Hinkmechanismen, Kältekammer dazu für Rheumatiker und Verletzungen aller Art, große MTT mit 2 oder 3 Therapeuten für eine größere Patientenanzahl (ja, MikeL wird wieder meckern, wir reden aber über Realitäten...), Vibrationsplatten usw. usw... Dazu große Gruppen, begleitend digitale Trainingsprogramme für zuhause, die auf die Therapie in der Praxis aufbauen und sich stets dem Niveau des Pat. anpassen.
Die Möglichkeiten sind so groß, die Rahmenbedingungen aber so klein als wolltest Du einen LKW in einem Fahrradschuppen parken...
Hier müssen wir ansetzen nach meiner Meinung, dann haben wir Zulauf, bessere Ergebnisse und arbeiten wirtschaftlich.
Solange die Patienten aber für ein Mehrfaches in den Kliniken vergammeln und vielleicht 2 Therapien am Tag erhalten, wir aber einen auf die zwölf kriegen, gebe ich Dir wahrscheinlich irgendwann anstandslos Recht und mach einen Imbiss aus der Praxis. Bis dahin allerdings sollten wir für unseren Beruf einstehen...
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Dorsovolar schrieb:
@Sarah Gerbert Ich kann Dich bestens verstehen, und natürlich ist ein gesunder Egoismus Grundlage eines jeden Unternehmertums. Dennoch sollten wir nicht vergessen, dass wir a.) eine gewisse Verantwortung eingegangen sind, als wir uns für diesen Job entschieden haben. Hier sollte man an die nachfolgenden Generationen denken, die ein vernünftiges Umfeld vorfinden sollen.
b.) von 2 verschiedenen Perspektiven ausgehen müssen: der Einzel- oder Kleinstpraxis mit 1 oder 2 Angestellten oder eben den Zentren wie von meiner Wenigkeit und anderen hier. Ich kenne halt beide Seiten und sehe beide Blickwinkel:
In kleineren Praxen ist diese Mentalität quasi (nachvollziehbares) Programm, wo keine MTT oder große Gruppenräume vorhanden sind, ist man schnell dabei, sich die Rosinen unter den ausschließlich vorhandenen Einzelbehandlungen herauszusuchen. Klares Privileg, sei gegönnt, hilft dem System nicht weiter.
Ich spreche gezielt von den großen Praxen, die mit technischen Mitteln und einer großen Zahl an Therapeuten ein ganz anderes Behandlungsspektrum anbieten und hier auch effizienter (nicht besser, nicht verwechseln...wink) arbeiten können.
Beispiel: Vacumed oder Lymphomaten kompensieren MLD, Antigravitationslaufbänder die Gangschule und verhindern frühzeitig Hinkmechanismen, Kältekammer dazu für Rheumatiker und Verletzungen aller Art, große MTT mit 2 oder 3 Therapeuten für eine größere Patientenanzahl (ja, MikeL wird wieder meckern, wir reden aber über Realitäten...), Vibrationsplatten usw. usw... Dazu große Gruppen, begleitend digitale Trainingsprogramme für zuhause, die auf die Therapie in der Praxis aufbauen und sich stets dem Niveau des Pat. anpassen.
Die Möglichkeiten sind so groß, die Rahmenbedingungen aber so klein als wolltest Du einen LKW in einem Fahrradschuppen parken...
Hier müssen wir ansetzen nach meiner Meinung, dann haben wir Zulauf, bessere Ergebnisse und arbeiten wirtschaftlich.
Solange die Patienten aber für ein Mehrfaches in den Kliniken vergammeln und vielleicht 2 Therapien am Tag erhalten, wir aber einen auf die zwölf kriegen, gebe ich Dir wahrscheinlich irgendwann anstandslos Recht und mach einen Imbiss aus der Praxis. Bis dahin allerdings sollten wir für unseren Beruf einstehen...
Ich kenne tatsächlich nur meinen Kleinstpraxenblickwinkel. Aus dem heraus ich naturgemäß argumentiere.
Deiner ist sehr interessant. Und hört sich tatsächlich nach ganz anderen Möglichkeiten an.
Trotzdem bleibt für mich die Frage: wie (re)finanzieren sich solche Ausgaben für dich? Das sind doch gewaltige Kosten
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Sarah Gerbert schrieb:
@Dorsovolar: hab grad nur den ersten Beitrag von dir gelesen und darauf geantwortet...und prompt editieren müssen.
Ich kenne tatsächlich nur meinen Kleinstpraxenblickwinkel. Aus dem heraus ich naturgemäß argumentiere.
Deiner ist sehr interessant. Und hört sich tatsächlich nach ganz anderen Möglichkeiten an.
Trotzdem bleibt für mich die Frage: wie (re)finanzieren sich solche Ausgaben für dich? Das sind doch gewaltige Kosten
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Dorsovolar schrieb:
@Sarah Gerbert Es soll ja ambulant vor stationär heißen, dann hätten wir eine win-win-Situation. Raus aus den teuren Kliniken, rein in die Praxen. Hier liegt der Schlüssel für eine gesamtwirtschaftliche Erholung aller Beteiligten. Das wäre ein Pfund, dass uns in anderen Dimensionen denken lassen könnte und gleichzeitig die Kassen massiv entlastet.
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Sarah Gerbert schrieb:
@Physiobalance joa...dann bin ich mal gespannt, was da so kommt...
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MeFe89 schrieb:
@Dorsovolar aufgrund begrenzter Zeitkapazitäten im Geräteraum (Trainingszeiten für Selbstzahler) haben wir tatsächlich nun teils KGG Stunden doppelt belegt. Also 2 Therapeuten und 5/6 Patienten. Natürlich muss dafür der Trainingsraum entsprechend Platz und Geräte haben um allen gerecht zu werden.
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Der Sven schrieb:
@Physiobalance Apropos Ausland, wenn wir die Therapiezeit verlängern ( und dementsprechend auch bezahlt bekommen), dann könnten wir auch an Einheiten sparen. Ich habe einige Patienten , die Ärztehopping betreiben, nur um immer wieder Rezepte zu bekommen. Das sollte unterbunden werden. Wer nicht eigenverantwortlich ist bekommt halt weniger. Was bringt eine Qualitativ gute Behandlung, wenn die Patienten nix machen.
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Jens Uhlhorn schrieb:
Es ist schon überraschend, wenn man die Situation so dermaßen vor die Wand fährt, dass man die Instrumente aus der Mottenkiste wieder auspackt.
Und erfolgreich waren diese Instrumente nachweisbar auch nicht.
Dennoch ist die Situation eine andere als damals.
Das Moratorium dient als Notfallmassnahme als Vorbereitung für Strukturreformen, die im
Herbst kommen sollen.
Dort geht es dann ums Eingemachte.
Welche Rolle wird die Physiotherapie spielen und wird sie ggf. strukturell gestärkt?
Stellschrauben hätten wir viele, um die Grundlohnsummenbindung deutlich zu überkompensieren.
Sollte es allerdings dabei bleiben, einfach nur wieder die Mottenkiste auszupacken, werden wir wieder auf den alten Pfad einschwenken.
Dieses Mal wird es deutlich schneller kritisch werden.
Anders als 2017 haben wir unsere berufsspezifische Demographie sehr deutlich im Nacken und anders als damals ist der Fachkräftemangel voll ausgeprägt.
Anders als damals wird der Schlüssel nicht in Protesten liegen, sondern in Strukturreformen, die wir mitgestalten müssen.
Damit meine ich 2027 eine Nullrunde und die Abschaffung der Pauschale, nicht der Grundlohnsummenbindung.
Aber wie sehen die anderen Maßnahmen aus?
Wann hört das Werbungsverbot der Krankenkassen aus? Könnte sofort kommen!
Wann werden Kassen zusammengelegt auf nur 4 Kassen? Könnte auch 2027 umgesetzt werden.
Wann wird bei Medikamente die Preisdeckelung eingeleitet? Pharmakonzerne sind AG´s und auf Profit ausgelegt. Köntte sofort kommen.
Wann wird endlich digitaliesiert und Endbürokratiesiert um die Kosten zu dämpfen? Kommt ja 2027 (wäre es glaub wird seelig)
Dann hätten wir eine sehr beachtliche Summe, die bis 2030 zusammen käme und wir könnten so unser maroden Kassen mit ihren MRD € Pensionsrückstellungen sichern. Denn es ist wichtig, dass wir Menschen in Deutschland haben, bei dem der Arbeitgeber dafür sorgt, dass sie abschlagsfrei mit 60 bei vollen Bezügen!!!!! in den ersten7 Jahren in Rente gehen können.
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Problem beschreiben
Andreas Bock schrieb:
Beide Ideen wären aus meiner Sicht verkraftbar, sofern sie längerfristig bekannt gegeben werden.
Damit meine ich 2027 eine Nullrunde und die Abschaffung der Pauschale, nicht der Grundlohnsummenbindung.
Aber wie sehen die anderen Maßnahmen aus?
Wann hört das Werbungsverbot der Krankenkassen aus? Könnte sofort kommen!
Wann werden Kassen zusammengelegt auf nur 4 Kassen? Könnte auch 2027 umgesetzt werden.
Wann wird bei Medikamente die Preisdeckelung eingeleitet? Pharmakonzerne sind AG´s und auf Profit ausgelegt. Köntte sofort kommen.
Wann wird endlich digitaliesiert und Endbürokratiesiert um die Kosten zu dämpfen? Kommt ja 2027 (wäre es glaub wird seelig)
Dann hätten wir eine sehr beachtliche Summe, die bis 2030 zusammen käme und wir könnten so unser maroden Kassen mit ihren MRD € Pensionsrückstellungen sichern. Denn es ist wichtig, dass wir Menschen in Deutschland haben, bei dem der Arbeitgeber dafür sorgt, dass sie abschlagsfrei mit 60 bei vollen Bezügen!!!!! in den ersten7 Jahren in Rente gehen können.
Toll, dass die Verbände noch zwei sehr teure Prozesse verloren haben. Mitgliedsbeitrage für nichts verbraten, denn bald wird es gar keine Verhandlungen mehr geben bzw. eine Schiedsstelle benötigt. Aber wenigstens können sich die Verbände dann wieder auf ihre Kernaufgabe konzentrieren. Den Verkauf von Fortbildungen.
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War heute vielleicht einfach zu viel rohes Fleisch im Müsli...?
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Jens Uhlhorn schrieb:
Na, in diesem Beitrag wird ja mal wieder alles mit allem vermischt und zu einer populistischen Aussage verdichtet.
War heute vielleicht einfach zu viel rohes Fleisch im Müsli...?
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Unsichtbar schrieb:
Nullrunde 2027 und dann GLS minus 1 Prozent. Danach sieht es aus.
Toll, dass die Verbände noch zwei sehr teure Prozesse verloren haben. Mitgliedsbeitrage für nichts verbraten, denn bald wird es gar keine Verhandlungen mehr geben bzw. eine Schiedsstelle benötigt. Aber wenigstens können sich die Verbände dann wieder auf ihre Kernaufgabe konzentrieren. Den Verkauf von Fortbildungen.
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Christiane Sautter-Müller schrieb:
Alle Heilmittelerbringer
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Anilu87 schrieb:
Doofe Frage und nein ich habe mir nicht alles durchgelesen: trifft ein Punkt auch auf andere Heilmittelerbringer zu oder sind es nur die Physios?
Warten wir mal ab ob die wirklich bei jeder Abteilung den Sparstift ansetzen.
Aber wenn es kaum noch jährliche Vergütungserhöhungen gibt, kann ich auch nicht wie in den letzten Jahren üblich meinen Angestellten 3-5% Lohn erhöhen und das führt wieder zu Personalknappheit wenn man da ein paar Jahre nur Nullnunmern bei Erhöhungen hat. Verständlicherweise.
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PT-Nik schrieb:
Vor allem wird es sich irgendwann auch nicht mehr lohnen bei 10% Inflation pro Jahr, weil man meint Union wählen zu müssen
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Stefan Arnold schrieb:
Wie schon in einer anderen News von mir geschrieben, anstatt bei uns mickrige 1 Mrd zu sparen ist es doch viel leichter bei den großen Posten wie Krankenhaus und Arzneimittel hohe Milliardenbeträge zu sparen.
Warten wir mal ab ob die wirklich bei jeder Abteilung den Sparstift ansetzen.
Aber wenn es kaum noch jährliche Vergütungserhöhungen gibt, kann ich auch nicht wie in den letzten Jahren üblich meinen Angestellten 3-5% Lohn erhöhen und das führt wieder zu Personalknappheit wenn man da ein paar Jahre nur Nullnunmern bei Erhöhungen hat. Verständlicherweise.
Dann werde ich mit Pech in ein paar Jahren die Bude wieder dicht machen, ich weigere mich mich derart veräppeln zu lassen und ggf eine 50h Woche zu schieben nur um den Kosten hinterher zu laufen weil die GKV nicht wirtschaften will.
Trotzdem danke für die Info - war leider so abzusehen.
Schade um einen der schönsten Jobs der Welt
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PT-Nik schrieb:
Also bei der aktuellen Inflation und der Weigerung die Vergütungen anzupassen kriegen wir über die Jahre also eine passive Lohnkürzung. Wenn das kommt werden die letzten kleinen Praxen auf dem Land absaufen da man kaum PKVs hat um das zu kompensieren. Top gemacht GKV, hoffe der dicke Hintern sitzt bequem im Sessel.
Dann werde ich mit Pech in ein paar Jahren die Bude wieder dicht machen, ich weigere mich mich derart veräppeln zu lassen und ggf eine 50h Woche zu schieben nur um den Kosten hinterher zu laufen weil die GKV nicht wirtschaften will.
Trotzdem danke für die Info - war leider so abzusehen.
Schade um einen der schönsten Jobs der Welt
Rückblickend kann ich sagen, dass Vereinte Therapeuten zur richtigen Zeit aktiv und vor allem eines waren: Laut. Aber natürlich dabei auch konstruktiv. Ich gehe sogar noch einen Schritt weiter wenn ich sage, im Hinblick auf die aktuelle Situation, dass Vereinte Therapeuten wahrscheinlich ihrer Zeit voraus waren.
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logofox schrieb:
"Die Erfahrung der letzten Jahrzehnte zeigt aber leider, dass derjenige verschont wird, der am lautesten schreit – und Therapeuten gehörten in der Vergangenheit leider nicht zu den Schreihälsen." Wahre Worte!
Rückblickend kann ich sagen, dass Vereinte Therapeuten zur richtigen Zeit aktiv und vor allem eines waren: Laut. Aber natürlich dabei auch konstruktiv. Ich gehe sogar noch einen Schritt weiter wenn ich sage, im Hinblick auf die aktuelle Situation, dass Vereinte Therapeuten wahrscheinlich ihrer Zeit voraus waren.
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