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Kurz notiert
Bundestag lehnt Antrag auf rein mobile Physiotherapie ab
Eine kleine Meldung aus den letzten Wochen, die es verdient hat, berichtet zu werden.
27.01.2026 • 97 Kommentare
Lizenz: CC-BY •
Der Bundestag lehnt eine Petition ab, die forderte, es selbstständigen Physiotherapeuten, Ergotherapeuten und medizinischen Masseuren zu ermöglichen, Hausbesuche gesetzlich versicherter Patienten auch ohne eigene Praxisräumlichkeiten durchführen zu können. Dies meldet er in einer aktuellen Pressemitteilung.

Die Petition wurde Ende 2024 gestartet, um Therapeuten, die ausschließlich Hausbesuche durchführen möchten, die finanziellen Bürden eigener Praxisräumlichkeiten zu ersparen und damit der starken Nachfrage an Hausbesuchen nachzukommen. Mobil tätige Therapeuten könnten dann gerade in ländlichen Gebieten für Entlastung sorgen.

Begründet wird die Zurückweisung des Antrags mit Paragraf 124 SGB V, der besagt, dass Heilmittelerbringer ihrer wirtschaftlichen Leistungserbringung nur durch eine eigene Praxisausstattung gerecht werden könnten. Auch solle der Hausbesuch eine Ausnahme in der Heilmittelverordnung darstellen, die nur in medizinisch begründeten Ausnahmefällen zulässig sei. Wenn es rein mobile Therapeuten ohne Praxisanbindung gäbe, sei aus Sicht der Abgeordneten kein Anreiz gegeben, die Mobilität der Patienten so zu fördern, dass sie die Behandlung in der Praxis weiterführen möchten.

Ganz "alte Hasen" werden sich an eine Ausnahmeregelung aus den 80ern erinnert fühlen. Damals wurden in manchen Bundesländern reine Hausbesuchspraxen zugelassen.

dh / physio.de

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PetitionHausbesucheBundestagkurz notiert


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claudia499
Vor 2 Monaten
Sehr schade, dass die Sichtweise und Einschätzung der Politik mal wieder an der Realität und an den Bedürfnissen der Patienten vorbei geht!
Und das in der allgemeinen Überalterung der Gesellschaft- wie gut könnten wir Patienten zu hause mobilisieren um das längere selbst bestimmte Leben zu hause unterstützen oder ermöglichen. Auch ein Ausbau der palliativen Versorgung zu hause wird hier nicht mitgedacht.
Kranke und schwache Menschen haben hier mal wieder keine Lobby. Sie und Ihre Angehörigen sind auch mit anderen Dingen beschäftigt: wie z.B. Widersprüche gegen unterschiedlichste Ablehnungen einlegen. da ist mobile Physiotherapie noch das "kleinste" Problem.
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• katharina44
Sehr schade, dass die Sichtweise und Einschätzung der Politik mal wieder an der Realität und an den Bedürfnissen der Patienten vorbei geht! Und das in der allgemeinen Überalterung der Gesellschaft- wie gut könnten wir Patienten zu hause mobilisieren um das längere selbst bestimmte Leben zu hause unterstützen oder ermöglichen. Auch ein Ausbau der palliativen Versorgung zu hause wird hier nicht mitgedacht. Kranke und schwache Menschen haben hier mal wieder keine Lobby. Sie und Ihre Angehörigen sind auch mit anderen Dingen beschäftigt: wie z.B. Widersprüche gegen unterschiedlichste Ablehnungen einlegen. da ist mobile Physiotherapie noch das "kleinste" Problem.
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claudia499 schrieb:

Sehr schade, dass die Sichtweise und Einschätzung der Politik mal wieder an der Realität und an den Bedürfnissen der Patienten vorbei geht!
Und das in der allgemeinen Überalterung der Gesellschaft- wie gut könnten wir Patienten zu hause mobilisieren um das längere selbst bestimmte Leben zu hause unterstützen oder ermöglichen. Auch ein Ausbau der palliativen Versorgung zu hause wird hier nicht mitgedacht.
Kranke und schwache Menschen haben hier mal wieder keine Lobby. Sie und Ihre Angehörigen sind auch mit anderen Dingen beschäftigt: wie z.B. Widersprüche gegen unterschiedlichste Ablehnungen einlegen. da ist mobile Physiotherapie noch das "kleinste" Problem.

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