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Heilmittelkatalog: Metke fordert Reform
KV Baden-Württemberg will eine Reform des Heilmittelkatalogs
Ärzte überschreiten ihre Richtgröße in der Verordnung von Heilmitteln und suchen Auswege.
Nach Aussage von KV Vorstandschef Dr. Norbert Metke haben 2015 mehr als die Hälfte der Praxen im Südwesten ihre Richtgröße um mehr als 25 Prozent überschritten. Nur durch ein großzügiges Entgegenkommen der Kassen sei es gelungen, die Zahl der betroffenen Praxen auf 6,3 Prozent zu reduzieren. Die Ursache liege in einem antiquierten, evidenzlosen und überbürokratisierten Heilmittelkatalog, der dringend reformiert werden müsse. Zudem zeigten die Patienten -nach Metke- eine Flatrate-Mentalität, da es keine signifikante Eigenbeteiligung gebe.
Metke fordert nicht nur einen neuen Heilmittelkatalog, sondern auch eine individualisierte Prüfung, bei der die spezifische Morbidität der Patienten durch Praxisbesonderheiten beachtet wird. Ein entsprechendes Prüfsystem wendet die KV Baden-Württemberg seit Anfang des Jahres an. Ein "Praxisindividueller Richtwert" (PIRW) soll Regresse abwenden.
Wenn es nach der Evidenz ginge, müsste der Heilmittelkatalog aber bei manchen Krankheitsbildern ausgeweitet werden (z.B. Impingement, Gonarthrose...). Im Gegenzug dürften dann bei vielen muskulo - skelettalen Beschwerden auch kaum noch Tabletten verschrieben werden.
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Wenn es nach der Evidenz ginge, müsste der Heilmittelkatalog aber bei manchen Krankheitsbildern ausgeweitet werden (z.B. Impingement, Gonarthrose...). Im Gegenzug dürften dann bei vielen muskulo - skelettalen Beschwerden auch kaum noch Tabletten verschrieben werden.
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Gebra schrieb:
Wenn es nach der Evidenz ginge, müsste der Heilmittelkatalog aber bei manchen Krankheitsbildern ausgeweitet werden (z.B. Impingement, Gonarthrose...). Im Gegenzug dürften dann bei vielen muskulo - skelettalen Beschwerden auch kaum noch Tabletten verschrieben werden.
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....also die freien “selbstständigen“....PTs gehören unter die direkte ärztliche Kontrolle.Wenn s politisch oportun ist kann man auch mal schnell Blankoverordnungen gutheissen...
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....also die freien “selbstständigen“....PTs gehören unter die direkte ärztliche Kontrolle.Wenn s politisch oportun ist kann man auch mal schnell Blankoverordnungen gutheissen...
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ali schrieb:
....also die freien “selbstständigen“....PTs gehören unter die direkte ärztliche Kontrolle.Wenn s politisch oportun ist kann man auch mal schnell Blankoverordnungen gutheissen...
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".....Zudem zeigten die Patienten -nach Metke- eine Flatrate-Mentalität, da es keine signifikante Eigenbeteiligung gebe...."
Was können denn die Patienten dafür, was und wieviel die Herrschaft in weiß verordnet?
Und die haben sehrwohl eine ca 15% ige Selbstbeteiligung!
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".....Zudem zeigten die Patienten -nach Metke- eine Flatrate-Mentalität, da es keine signifikante Eigenbeteiligung gebe...."
Was können denn die Patienten dafür, was und wieviel die Herrschaft in weiß verordnet?
Und die haben sehrwohl eine ca 15% ige Selbstbeteiligung!
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RoFo schrieb:
".....Zudem zeigten die Patienten -nach Metke- eine Flatrate-Mentalität, da es keine signifikante Eigenbeteiligung gebe...."
Was können denn die Patienten dafür, was und wieviel die Herrschaft in weiß verordnet?
Und die haben sehrwohl eine ca 15% ige Selbstbeteiligung!
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Chronischer Realitätsverlust ist bei Herrn Metke doch seit Jahren diagnostiziert. Dumm nur, dass der Herr einigen Einfluß hat.
Es war aber klar, dass aufgrund der erstmals öffentlichen Diskussion über Heilmittelpreise und insbesondere Gesetzesänderungen solch eine durchschaubare Reaktion bewirken würden. Dem muss nun eben von Seite der Heilmittelerbringer massiv entgegengewirkt werden, die Öffentlichkeitsarbeit muss weitergehen. MikeS
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Chronischer Realitätsverlust ist bei Herrn Metke doch seit Jahren diagnostiziert. Dumm nur, dass der Herr einigen Einfluß hat.
Es war aber klar, dass aufgrund der erstmals öffentlichen Diskussion über Heilmittelpreise und insbesondere Gesetzesänderungen solch eine durchschaubare Reaktion bewirken würden. Dem muss nun eben von Seite der Heilmittelerbringer massiv entgegengewirkt werden, die Öffentlichkeitsarbeit muss weitergehen. MikeS
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MikeS schrieb:
Chronischer Realitätsverlust ist bei Herrn Metke doch seit Jahren diagnostiziert. Dumm nur, dass der Herr einigen Einfluß hat.
Es war aber klar, dass aufgrund der erstmals öffentlichen Diskussion über Heilmittelpreise und insbesondere Gesetzesänderungen solch eine durchschaubare Reaktion bewirken würden. Dem muss nun eben von Seite der Heilmittelerbringer massiv entgegengewirkt werden, die Öffentlichkeitsarbeit muss weitergehen. MikeS
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Metke fordert nicht nur einen neuen Heilmittelkatalog, sondern auch eine individualisierte Prüfung, bei der die spezifische Morbidität der Patienten durch Praxisbesonderheiten beachtet wird. Ein entsprechendes Prüfsystem wendet die KV Baden-Württemberg seit Anfang des Jahres an. Ein "Praxisindividueller Richtwert" (PIRW) soll Regresse abwenden.
Daniela Driefert / physio.de
RegressHeilmittelkatalogKV Baden-Württemberg
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Gebra schrieb:
Wenn es nach der Evidenz ginge, müsste der Heilmittelkatalog aber bei manchen Krankheitsbildern ausgeweitet werden (z.B. Impingement, Gonarthrose...). Im Gegenzug dürften dann bei vielen muskulo - skelettalen Beschwerden auch kaum noch Tabletten verschrieben werden.
Grüße...Gerry
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Gerry schrieb:
Ey, wir reden von Herrn Dr. Metke dessen erklärtes Ziel es ist die Physiotherapie "abzuschaffen"...
Grüße...Gerry
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ali schrieb:
....also die freien “selbstständigen“....PTs gehören unter die direkte ärztliche Kontrolle.Wenn s politisch oportun ist kann man auch mal schnell Blankoverordnungen gutheissen...
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Norbert Meyer schrieb:
Die Diskussionen sind seit Jahren überflüssig, heute ist sich jeder selbst der Nächste im marktwirtschaftlichen System!
Was können denn die Patienten dafür, was und wieviel die Herrschaft in weiß verordnet?
Und die haben sehrwohl eine ca 15% ige Selbstbeteiligung!
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RoFo schrieb:
".....Zudem zeigten die Patienten -nach Metke- eine Flatrate-Mentalität, da es keine signifikante Eigenbeteiligung gebe...."
Was können denn die Patienten dafür, was und wieviel die Herrschaft in weiß verordnet?
Und die haben sehrwohl eine ca 15% ige Selbstbeteiligung!
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physiobogen schrieb:
In Ärzte Kategorien - Gefilden" fängt eine signifikante Eigenbeteiligung wahrscheinlich erst bei 200 € an.....
Es war aber klar, dass aufgrund der erstmals öffentlichen Diskussion über Heilmittelpreise und insbesondere Gesetzesänderungen solch eine durchschaubare Reaktion bewirken würden. Dem muss nun eben von Seite der Heilmittelerbringer massiv entgegengewirkt werden, die Öffentlichkeitsarbeit muss weitergehen. MikeS
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MikeS schrieb:
Chronischer Realitätsverlust ist bei Herrn Metke doch seit Jahren diagnostiziert. Dumm nur, dass der Herr einigen Einfluß hat.
Es war aber klar, dass aufgrund der erstmals öffentlichen Diskussion über Heilmittelpreise und insbesondere Gesetzesänderungen solch eine durchschaubare Reaktion bewirken würden. Dem muss nun eben von Seite der Heilmittelerbringer massiv entgegengewirkt werden, die Öffentlichkeitsarbeit muss weitergehen. MikeS
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